Jahrestagung der Friedrich-Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien

Tagung téchnē. Techniken und Technologien des Literarischen. 11. und 12. November 2016, ici Berlin

 

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11.11.2016.

Die diesjährige Jahrestagung der Friedrich-Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien stand im Zeichen der téchnē. In drei Panels und einer Podiumsdiskussion hat sich die Tagung das Ziel gesetzt, das vielschichtige Verhältnis zwischen Literatur und Technik zu untersuchen.

Plakat

Programm

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Unform. Epistemologien des Romans

Zeit: 17. Juni 2016
Ort: Freie Universität Berlin
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All I Need To Survive       CC BY 2.0
Konzept und Organisation: Jan Lietz (FU Berlin), Wolfgang Hottner (HU Berlin), Adrian Renner (Yale University)

In Kooperation der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien (FU Berlin) und des PhD-Net. Das Wissen der Literatur (HU Berlin), fand der Workshop Unform. Epistemologien des Romans am 17. Juni 2016 an der Freien Universität Berlin statt. Über vierzig Interessentinnen und Interessenten nahmen an den fünf Vorträgen und den anschließenden Diskussionen teil.

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Transgressive Writing – Two Unorthodox Authors from Tokyo

Amehare CC BY-NC-ND 2.0
Amehare                 CC BY-NC-ND 2.0
Workshop mit Nakahara Masaya und Chigira Yūko

Am 25.04.2016 fand in der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien der Workshop „Transgressive Writing – Two Unorthodox Authors from Tokyo“ statt. 

Nach einer kurzen Einführung in das Leben und Werk von Chigira Yūko und Nakahara Masaya seitens der Organisatorin, Prof. Elena Giannoulis, hielten Chigira und dann Nakahara je einen Vortrag über ihr Leben als Schriftsteller in Japan und das Zusammen- spiel ihres literarischen Schaffens und ihrem Wirken in anderen künstlerischen Ausdrucksformen (Musik, Theater, bildender Kunst, Film). Dabei wurden Themen wie Intermedialität, Transmedialität und Fragen nach Fiktionalität und Faktualität aufgegriffen.

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Flüchtlinge in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

Hans van Reenen CC BY-NC-ND 2.0
Hans van Reenen  CC BY-NC-ND 2.0                   

Internationale Tagung

Zeit: 19./20. Februar 2016
Ort: Greifswald, Alfried Krupp Wissenschaftskolleg
Organisation und Konzeption: Johannes Kleine und Thomas Hardkte. Tagungsbericht: Johannes Kleine

Die Tagung „Flüchtlinge in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“ fand am 19. und 20. Februar 2016 am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald statt. Als das gleichnamige Panel für die Jahrestagung der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule 2015 konzipiert wurde, riefen die Organisatoren Thomas Hardtke und Johannes Kleine, Stipendiaten der FSGS, und Charlton Payne, Fellow am German Department der University of California in Berkeley, unerwartet großes Interesse hervor. Aus einer Auswahl der zahlreichen Beitragsvorschläge, die dem Call for Papers folgten, konnte so ein erster wissenschaftlicher Sammelband zu diesem virulenten Thema konzipiert werden, der alsbald bei V&R unipress erscheinen wird. Um die Beiträge zu diskutieren und so eine hohe Qualität des Bandes sicherzustellen, trafen sich die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlicher im intimen Rahmen, den das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg bereitstellte. Auch die Friedrich Schlegel Graduiertenschule und die Ernst-Reuter-Gesellschaft förderten die Veranstaltung großzügig. In den Plenumsdiskussionen konnten die großen Fragen besprochen werden:

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„sei es etwas oder nichts“ – Beckett and Dialectics

Marianeve Leveque (bearbeitet) CC BY-NC 2.0
Marianeve Leveque (bearbeitet) CC BY-NC 2.0
Zeit: 1. Februar 2016
Ort: Habelschwerdter Allee 45
Konzept und Organization: Eva Heubach

Programm (PDF)

Die eintägige Konferenz mit dem Titel „sei es etwas oder nichts“ – Beckett and Dialectics fand am 1. Februar 2016 im Seminarzentrum der Freien Universität statt.

Das Zitat, das sich die Konferenz zum Anlass nahm und in ihrem Titel trägt, stammt aus Samuel Becketts ‚Deutschen Brief’ aus dem Jahr 1937. „sei es etwas oder nichts“ – mit dieser Formulierung betitelt Beckett hier das eigentümliche ‚Objekt’, auf das jegliche zeitgenössische Literatur hinzuarbeiten habe. Die Methode, mittels der ein Schriftsteller dieses eigentümliche Objekt erreichen könne, bestünde darin, sein Arbeitsmaterial – nämlich den „Schleier“, der „Sprache“ ist – so zu manipulieren, dass „[e]in Loch nach dem anderen“ hineingebohrt wird, bis schließlich etwas von diesem ‚Objekt’, das hinter oder unter dem Schleier liegt, „durchzusickern anfängt“.

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Masse – Körper – Affekt

r n o CC BY-NC-ND 2.0
r n o     CC BY-NC-ND 2.0
Zeit: 28. und 29. Januar 2016
Ort: Habelschwerdter Allee 30
Konzeption & Organisation: Prof. Dr. Hilge Landweer und Jule Govrin

Foucaults Analyse der Biopolitik hat eine Wende in der politischen Philosophie und Sozialphilosophie herbeigeführt. Die anschließenden Untersuchungen zum Verhältnis von Körper, Sozialität und Macht berücksichtigen allerdings kaum die zentrale Rolle von Affektivität; allenfalls behandeln sie Gefühle in diskursiver Hinsicht.

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Embodied Cognition and the Goethezeit

Zeit: 14.-15. September 2015
Ort: Universität Cambridge
Tagungsbericht: Martin Danneck (Basel), martin.danneck@web.de

Das Ziel der von Charlotte Lee (Cambridge), Lore Knapp (Bielefeld) und
Katharina Engler (Berlin) organisierten Tagung „Embodied Cognition and
the Goethezeit“, die vom 14.-15. September 2015 im Murray Edwards
College der Universität Cambridge stattfand, war es, möglichen
Übereinstimmungen zwischen intellektuellen Strömungen im deutschen
Sprachraum zwischen 1750 und 1830 und den Ergebnissen moderner
Kognitionswissenschaften nachzugehen, die eine Verflechtung von
Intellektuellem und Physischem in Bezug auf die Wissensgewinnung
postulieren.

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