Januar 2020

So26Jan15:00RegressionThementag "Entsicherte Gesellschaft?"

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„Die Wurzeln sind in den Verfolgern zu suchen, nicht in den Opfern“, schrieb Adorno über die Frage, wie Auschwitz geschehen konnte. Die zentrale Frage ist dementsprechend, wie es heute um das Bewusstsein der Gefährdung steht: Wie viel Kraft hat das Gedenken an Auschwitz noch heute? Wie steht es um die Aufklärung? Wie lässt sich das Wiederaufflammen von Nationalismus und Antisemitismus angesichts des allseitigen Versprechens des „nie wieder“ erklären?

Sind die Errungenschaften der Aufklärung und Moderne in Gefahr? Verlieren sie an Wert, Bedeutung und Einfluss? Woran liegt das? Welche gesellschaftlichen und politischen Paradigmen führen zur Regression der liberalen Demokratien? Was lässt sich illiberalen und antidemokratischen Bewegungen entgegensetzen?

MIT Rahel Jaeggi (Philosophin), Robert Misik (Autor & Journalist), Matthias Quent (Soziologe)
MODERATION Caterina Lobenstein (die Zeit)

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