Juni 2019

20Jun(Jun 20)18:0030(Jun 30)23:00The Present Is Not EnoughPerforming Queer Histories & FuturesVeranstaltungsart:Diskussion,Lecture Performance

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Details

20.–30.6.2019 / HAU1, HAU2, HAU3, Schwules Museum Berlin
Dance, Performance, Theatre, Music, Dialogue, Film, Installation, Exhibition …

Mit/With: Sara Ahmed, Travis Alabanza & Hackney Showroom, Quilombo Allee, Light Asylum, Bráulio Bandeira & Nicky Miller & Stasys Zak, Michał Borczuch, Olympia Bukkakis & Isabel Gatzke, Pêdra Costa, Ricardo De Paula, Nikita Dhawan, Sanni Est, Political Fatties ft. Antigoni Tsagkaropoulou, Josch Hoenes, Neo Hülcker, Ian Kaler, Przemek Kamiński, Omar Kasmani, Keith Zenga King, Maria Kulikovska, ­Mehdi-Georges Lahlou, Isaiah Lopaz, Mohamedali Ltaief, Jair Luna, Parisa Madani, Ewa Majewska, Jota Mombaça, Carlos Motta, Moved by the Motion (Wu Tsang & boychild mit Patrick Belaga, Josh Johnson und Asma Maroof), Johannes Müller & Philine Rinnert, Candice Nembhard, Ania Nowak, Mamela Nyamza, Cointreau On Ice, Simon*e Jaikiriuma Paetau & Aérea Negrot, Elisa Purfürst & Joni Barnard & Mmakgosi Kgabi, Karol Radziszewski, Jam Rostron, Tucké Royale & Hans Unstern & Orlando de Boeykens, Mária Takács, Iury Trojaborg & Ming Poon, Kübra Varol, Jeremy Wade, Romily Alice Walden …

Das Jahr 2019 markiert das 50. Jubiläum des Stonewall-Aufstands: 1969 wehrten sich Mitglieder der New Yorker LGBTIQ*-Community gegen ständige Polizeirazzien, entfachten so in den USA eine neue Befreiungsbewegung und setzten einen Kampf für gesetzliche und soziale Rechte in Gang. Gleichzeitig jährt sich 2019 die Gründung des Instituts für Sexualwissenschaft durch den deutschen Theoretiker Magnus Hirschfeld zum 100. Mal. Von diesen zwei bedeutenden historischen Ereignissen ausgehend, präsentiert das HAU Hebbel am Ufer ein interdisziplinäres Festival, das den Blick auf die Idee einer queeren Zeitlichkeit richtet. Das Festival untersucht sowohl politische als auch künstlerische Geschichte als Grundlage für den Entwurf von Zukunftsszenarien und für die aktive Gestaltung einer queeren Gegenwart. Welche Narrative fehlen, wenn wir über queere Geschichte(n) sprechen? Mit dem Festival leistet das HAU einen Beitrag zur Erinnerungspolitik, indem es künstlerische Positionen aus verschiedenen Ländern vorstellt, die bisher im Mainstream nur unzureichend abgebildet wurden. Die Gegenwart ist nicht genug, solange weiterhin Menschen, die aus dem Raster von cis- und heteronormativen Strukturen fallen, weltweit verhaftet, verfolgt und getötet werden. Queerness kann als Zukunftsvision verstanden werden. Die kommende Zeit ist von Menschen und ihrem Handeln geprägt, in dem sich schon jetzt das Potenzial für eine queere Zukunft zeigt.

Angegliedert an das Festival sind auch die “Manifestos for Queer Futures” zu sehen: Das HAU Hebbel am Ufer rief dafür in Berlin lebende Künstler*innen dazu auf, ihre Manifeste zu einer queeren Zukunftsvision einzureichen. Aus 270 Einsendungen wurden 26 ausgewählt, die nun auf der Bühne des HAU2 präsentiert werden. Die Bandbreite der Projekte ist beachtlich: von Arbeiten mit kulturellen und soziopolitischen Referenzen über aktive Beschäftigungen mit der Vergangenheit bis hin zu Visionen für eine mögliche Zukunft.

Zeit

20 (Donnerstag) 18:00 - 30 (Sonntag) 23:00

Ort

HAU - Hebbel am Ufer

Stresemannstr. 29 10963 Berlin

HAU - Hebbel am UferStresemannstr. 29 10963 Berlin

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