Oktober 2019

Do17Okt16:00Do20:00Was ist der Mensch?Antworten auf Volker Gerhardts "Humanität" aus Theologie, Paläoanthropologie und Philosophie

Details

In seinem jüngsten Buch, „Humanität“ (C. H. Beck, München 2019), erörtert Volker Gerhardt, der in diesem Sommer seinen 75. Geburtstag feierte, die Kantische Frage „Was ist der Mensch?“. Der Mensch, so Gerhardt, geht in keinem seiner diversen Selbstverständnisse (etwa als: rationales, Technik verwendendes, fragendes, spielendes, auf Öffentlichkeit angewiesenes Wesen) vollständig auf, da seine grundlegende Fähigkeit zur Selbstbestimmung es ihm ermöglicht, über jede begriffliche Festlegung hinauszugehen und sich neu zu bestimmen. Es ist diese prinzipielle Offenheit, die den „Geist der Menschheit“ ausmacht. In diesem Symposium erörtern der Theologe Christian Polke (Göttingen), der Paläoanthropologe Friedemann Schrenk (Frankfurt am Main) und der Philosoph Marcus Willaschek (Frankfurt am Main) die Frage nach dem Menschen aus ihrer jeweiligen disziplinären Perspektive und zugleich im interdisziplinären Austausch mit Volker Gerhardt.

egrüßung
Martin Grötschel
Akademiepräsident

Grußwort
Rahel Jaeggi
Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Philosophie der HU Berlin

Homo ritualis – eine vergessene Figur in Volker Gerhardts „Humanität“?
Christian Polke (Göttingen)

Prometheus und die Nussknacker: biokulturelle Aspekte der Menschwerdung
Friedemann Schrenk (Frankfurt am Main)

Kant und die Frage nach dem Menschen
Marcus Willaschek (Frankfurt am Main)

Replik auf die Vorträge
Volker Gerhardt (Akademiemitglied, HU Berlin)

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