"Doch vielleicht ist es auch nur ein Traum von mir, daß ich Leser habe"
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Sophie Tieck (1775–1833), deren Geburtstag sich dieses Jahr zum 250. Mal jährt, war eine nicht nur überaus produktive, sondern auch vergleichsweise erfolgreiche Autorin ihrer Generation.
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Sophie Tieck (1775–1833), deren Geburtstag sich dieses Jahr zum 250. Mal jährt, war eine nicht nur überaus produktive, sondern auch vergleichsweise erfolgreiche Autorin ihrer Generation. Sie veröffentlichte epische, dramatische und lyrische Texte sowie Essays und hinterließ eine umfangreiche Briefkorrespondenz, die ihre enge Einbindung in die Netzwerke der Romantik belegt. Diesem Werk widmet sich nun diese Tagung.
Organisiert von Luisa Banki (Wuppertal), Christiane Holm (Halle/S.), Frederike Middelhoff (Frankfurt/M.) und Martina Wernli (HU Berlin)
Mittwoch, 26. November 2025, HG Unter den Linden 6, Raum 2249a
18:00 Begrüßung (Martina Wernli)
Grußwort der Dekanin, Prof. Dr. Beate Lütke
18:15-19:30 Podiumsdiskussion: Genre & Gender. Annäherung an ein vergessenes Werk.
Joanna Raisbeck (London, GB), Christina Weiler (Detroit, USA), Luisa Banki (Wuppertal) und Christiane Holm (Halle/S.). Moderation: Martina Wernli (Berlin)
Donnerstag, 27. November 2025, HG Unter den Linden 6, Lichthof Ost
9:00-10:00 Anke Gilleir (Leuven, BEL): Biografische Fußnote? Sophie Tieck als Schriftstellerin in der Romantikrezeption des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts
10:30-11:30 Renata Dampc-Jarosz (Katowice, PL):Auf der Suche nach der „ächten Rede“. Zum performativen Charakter von Sophie Tiecks Schreiben
11:30-12:30 Jakob Heller (Halle/S.):Romantische Schäferspiele. Bukolische Topoi und Verfahren in Sophie Tiecks Dramen
14:00-15:00 Barbara Thums (Mainz):Figurationen der Unterbrechung im Erzählen Sophie Tiecks
15:00-16:00 Christoph Rauen (Kiel): Selbstbezüglichkeit bei Sophie Tieck? Auf der Suche nach Textebenen und Spiel-im-Spiel-Strukturen in frühen Erzähltexten und Lustspielen
16:30-18:00 Arbeit mit den Handschriften in der Staatsbibliothek / Einblick in den Nachlass mit Monika Linder (Berlin), Impuls von Cosima Jungk (Frankfurt/M.): „Und wußte nicht woher die Worte erklangen.“ Zu Handschriften Sophie Tiecks
19:00 Podiumsdiskussion: „Die Lieb‘, ein Phönix“. Liebeskonzeptionen bei Sophie Tieck (Humboldt-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin). Barbara Becker-Cantarino (Austin, USA), Dennis Schäfer (Princeton, USA), Anne-Rose Meyer (Wuppertal). Moderation: Frederike Middelhoff (Frankfurt/M.)
Freitag, 28. November 2025, HG Unter den Linden 6, Lichthof Ost
9:00-10:00 Volker Mergenthaler (Marburg): Frühe Werk- und Namenspolitik bei Sophie Tieck
10:00-11:00 Elisabeth Flucher (Greifswald):Melancholie in Sophie Tiecks Briefen
11.15-12.15 Wolfgang Bunzel (Frankfurt/M.): Experimente mit der Gattung Briefroman. Sophie Tiecks Julie Saint Albain (1801)
12:15-13:15 Carola Hilmes (Frankfurt/M.):Ungereimtheiten. Empfindsame Weiblichkeit und angepasste Männlichkeit in Zeiten des Krieges. Überlegungen zu Gender & Genre in Sophie Tiecks letztem Roman
14:15-15:15 Roland Borgards (Frankfurt/M.): Wasser, Wald, Wind. Sophie Tiecks hydrofeministische Ökologien
15:15-16:15 Werkstattgespräch: Vom Korb zum Korpus. Sophie Tiecks Werk in digitaler Edition und explorativen digitalen Analysen. Claudia Bamberg (Trier), Marius Hug (Berlin), Jana-Katharina Mende (Halle/S.)
16:15-16:30 Resümee und Ausblick
