Zum Workshop „Huh? Literary Incomprehensibility” an der FU Berlin.
Do03SepGanztägigSa1226. Internationales Literaturfestival BerlinVeranstaltungsartFestival
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Vom 3. bis 12. September 2026 verwandelt sich Berlin zum 26. Mal in das Zentrum der internationalen Gegenwartsliteratur. Freuen Sie sich auf über 100 Schriftsteller:innen aus rund 40 Ländern. 240 Mitwirkende aus Literatur, Musik, Wissenschaft und
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Vom 3. bis 12. September 2026 verwandelt sich Berlin zum 26. Mal in das Zentrum der internationalen Gegenwartsliteratur. Freuen Sie sich auf über 100 Schriftsteller:innen aus rund 40 Ländern. 240 Mitwirkende aus Literatur, Musik, Wissenschaft und Gesellschaft gestalten rund 150 Veranstaltungen – darunter Lesungen, Panels, Performances und Workshops.
[Das ganze Programm und Tickets]
Festivalmotto »You are born with your face turned everywhere«
Das Motto spiegelt sich wider im Festivalprogramm, das wie nie zuvor Sparten- und Genregrenzen überschreitet: Literatur von Prosa zu Lyrik, von Graphic Novel zu Wimmelbuch, trifft beim 26. ILB auf Jazz- und Kammermusik, Performance und Tanz.
Das Festival im Festival: Curator in Residence Jeet Thayil
Für die 26. Ausgabe des Festivals, weitet das ILB das 2024 eingeführte Programm des Curator in Residence zu einem Festival im Festival aus. Der indische Schriftsteller, Dichter und Musiker Jeet Thayil beschreibt sein Programm als eine »Jam-Session« in der verschiedene Kunstformen und Kulturen aufeinandertreffen, um spontan einzigartige Bühnenerlebnisse zu kreieren. Im Zentrum seiner zehn Veranstaltungen stehen Kollaboration, Improvisation und die Einmaligkeit künstlerischer Darbietung. Mit seinen Gästen, darunter Eileen Myles, Tishani Doshi und Mohammed Hanif, erkundet Thayil die Verbindung von Schreiben und Performance und fragt nach der Rolle künstlerischer Zusammenarbeit in einer globalisierten Welt. Erstmals in der Geschichte des Festivals performen Autor:innen darüber hinaus gemeinsam mit der ILB House Band, ein Jazz-Trio unter der Leitung von Diego Piñera, das im Curator in Residence Programm und darüber hinaus für eine einzigartige Festivalatmosphäre sorgt. „
Event Type
Zeit
OrganisatorInnen
Haus der Berliner Festspiele
Schaperstraße 24, 10719 BerlinHaus der Berliner Festspiele
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Organisiert von Kateryna Mishchenko, Matthias Schwartz Kontakt: Matthias Schwartz ZfL-Projekt(e): Weltfiktionen post/sozialistisch A cooperation
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Organisiert von Kateryna Mishchenko, Matthias Schwartz
Kontakt: Matthias Schwartz
ZfL-Projekt(e): Weltfiktionen post/sozialistisch
A cooperation between the Federal Agency for Civic Education (bpb) and the Leibniz Center for Literary and Cultural Research (ZfL).
Event Type
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Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung
Pariser Str. 1, 10719 BerlinLeibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung
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Moderation: Johanna M. Keller Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Metaxy : Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau“
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Moderation: Johanna M. Keller
- Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Metaxy : Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau“
- Eintritt frei mit Ausstellungsticket
Häuser sind Orte des Alltags, der Erinnerung und des Zusammenlebens. Mit ihrem Verlust verschwinden nicht nur Bauwerke, sondern auch soziale Beziehungen und Lebenswelten. Daher ist Wiederaufbau nicht nur eine bauliche, sondern auch eine gesellschaftliche Aufgabe.
Anhand der Arbeiten von CO-HATY und Kees Christiaanse zur Ukraine sowie Salma Samar Damluji zum Jemen untersucht die Veranstaltung, wie Architektur ein zukünftiges Miteinander mitgestalten kann. Eine szenische Lesung von Sasha Marianna Salzmann rahmt den Abend. Sie erkundet das Dazwischen als Ort, an dem unterschiedliche Erinnerungen, Zugehörigkeiten und Lebensgeschichten nebeneinander bestehen, ohne ihre Widersprüche aufzulösen.
ZWISCHENSTÜCKE
Musikalisch-performative Interventionen mit Paul Hübner (Trompete), Kioomars Musayyebi (Santur), Immanuel Schuhmacher (Konzept und Perkussion), Nurit Stark (Violine und Bratsche)
Event Type
Zeit
Akademie der Künste – Hanseatenweg
Hanseatenweg 10, 10557 BerlinAkademie der Künste – Hanseatenweg
Neulich in Berlin
Hindernis, Befreiung, Streitpunkt: Literarische Unverständlichkeit
Zum Workshop „Huh? Literary Incomprehensibility” an der FU Berlin.
So reden echte Leute
Im Februar 2026 veröffentlichte der Dramatiker und Hausregisseur des Maxim-Gorki-Theaters Hakan Savaş Mican seine acht Theaterstücke aus den letzten 16 Jahren in zwei Bänden beim Theaterverlag rua. Zweifellos hat Mican das postmigrantische Berliner Theater entscheidend geprägt. Aber wie lassen sich die multimedialen und kollaborativ entstandenen Stücke auf die Buchseite übersetzen? Das Gorki hat seine Stadt-Trilogie noch einmal gespielt und die neuen Bücher vorgestellt.
Eine Kunst des Vergessens?
Inwiefern wohnt der Literatur das Potenzial inne, dem Vergessen eine oder mehrere Formen zu verleihen und es dadurch spürbar, greifbar zu machen? Wann, warum und auf welche Weise vergessen Texte oder Figuren bestimmte Dinge? Die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule stand 2025 unter dem Thema „Forget it? Formen des Vergessens in der Literatur“.
Löcher in der sprachlichen Existenz
80 Jahre nach der Gründung des DDR-Schriftstellerverbands und 35 Jahre nach seiner Auflösung wurden im Berliner Haus der Poesie die Möglichkeiten von Literatur damals und heute besprochen. Das hätte das Potenzial gehabt, Literatur als Epochenspiegel zu denken – führte aber hauptsächlich zu unverhofft aufschlussreichen Diskursschleifen.
Traum und Kritik
Der Surrealismus ist genau diejenige Praxis, die zur kritischen Theorie passt, schreibt Elisabeth Lenk. Ein Workshop am Centre Marc Bloch widmete sich nun ihrem in Vergessenheit geratenen Werk, das eine Brücke zwischen den beiden vermeintlich so disparaten Strömungen bildet.
(Un)ordentliche Texte
Ist es tatsächlich Aufgabe der heutigen Kunst, Chaos in die Ordnung zu bringen, wie Theodor Adorno schreibt? Die Frage zur Beziehung von Literatur und Un-Ordnung in der Moderne wurde im Oktober im Rahmen der Nachwuchstagung Schreiben als Un-Ordnen in der Literatur ab dem 20. Jahrhundert an der HU Berlin verhandelt.
Alle Veranstaltungen für Literaturwissenschaftlerinnen in Berlin
Positionen
Nach dem Krieg
Das Kannibalische ist eine kolonial geprägte Figur des Anderen – aber geht es darum noch, wenn um 1920 in der deutschsprachigen Literatur gefressen, verschlungen, verdaut, angeeignet und zersetzt wird?
Berlin als Jewish Space?
In der jüdischen Gegenwartsliteratur geht es in den letzten Jahren vermehrt um Berlin. Dabei setzen sich die Texte mit romantisierenden Imaginationen eines ‚jüdischen Berlins‘ auseinander – und entwickeln widerständige Gegenbilder.
Schwangerschaft, Mutterschaft, Erschöpfung
Debatten um Sorgearbeit, Schwangerschaft und Mutterschaft werden seit den späten 2010er Jahren in aktivistischen, feuilletonistischen und literarischen Texten verstärkt mit den Themen Belastung, Überforderung und Erschöpfung verknüpft, wie an den Schlagworten Mental Load oder Regretting Motherhood deutlich wird. Diese Debatten sind jedoch bei Weitem nicht neu – auch nicht in der Literatur –, wie ein Blick zurück auf die Zeit der ersten Frauenbewegung zeigt.
Erweitern und Verdichten. Über kleine Formen
Unter dem Titel „Geistesgegenwart und Nachdenklichkeit. Kleine Formen der Intervention“ trafen sich am 6. und 7. Juli 2023 an der TU Dresden Forschende mit dem Ziel, kleine Formen und künstlerische Intervention zusammenzudenken.
Infrastrukturen. Über eine Theoriemetapher in den Geisteswissenschaften
In den letzten Jahren hat sich das geisteswissenschaftliche Interesse am Begriff der Infrastruktur intensiviert. Was leistet er – und welches Versprechen treibt seine Theoretisierung an?
Was heißt ‚Weltliteratur‘?
Nach dem Ende des Kalten Krieges waren die methodischen Prämissen der Weltliteraturforschung kaum ein Gegenstand der Diskussion. Mit Siraj Ahmed und Galin Tihanov haben jetzt zwei Autoren diese Prämissen hinterfragt.
Im Gespräch mit ...
Für uns als Menschen sehr interessant
Unlesbare Schrift löst Wut und Wissensdrang aus. Barbara Bausch von der FU Berlin im Gespräch über Maschinen, die lesen, wonach Kunst und Wissenschaft gemeinsam streben und über den neuen Band Illegibilities Reflecting Reading.
Berlin Syndrome
Russian playwright Polina Borodina talks about protest, censorship, and navigating the cultural landscape in Berlin.
„Und dann sind die Leute einfach nicht gegangen“
Seit 2017 betreibt ein Kollektiv aus aktuell 13 Akademiker*innen und Kulturarbeiter*innen den Schöneberger Projektraum diffrakt | zentrum für theoretische peripherie.
Vom Verblassen der Bilder
Soeben erschien die vierte Ausgabe der Online-Zeitschrift Bildbruch , die von einem in Berlin und Basel ansässigen Redaktionsteam herausgegeben wird und neue Studien im Bereich der Metaphorologie versammelt. Wir haben mit Sina Dell’Anno (Basel) und Simon Godart (Berlin) über das Aufbauen eines eigenen Online-Journals und die Macht der Sprachbilder gesprochen.
Politik des Übelnehmens
Mit dem Erstarken des Rechtspopulismus ist das „Ressentiment“ zu einer beliebten gesellschaftspolitischen Diagnose avanciert. Der Philosoph Dirk Setton geht in seinem aktuellen Forschungsprojekt der Funktionsweise des schillernden Begriffs nach.
Weaponizing Verse on the Battlefield
Jihadist groups such as the so-called Islamic State are known for their cunning propaganda. Kurstin Gatt examined their discursive and communicative strategies, focusing on a lesser-known tool: poetry.



