In unserer Serie Drei Sätze schreiben Literaturwissenschaftler*innen über eine Textpassage, die ihnen nie aus dem Kopf ging.
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Mit dem im Frühjahr 2026 erschienenen dritten Band zur Antifaschistischen Aktion hat Bernd Langer die umfangreichste Trilogie zu diesem Thema vorgelegt. Es entstand eine selbstkritische
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Mit dem im Frühjahr 2026 erschienenen dritten Band zur Antifaschistischen Aktion hat Bernd Langer die umfangreichste Trilogie zu diesem Thema vorgelegt. Es entstand eine selbstkritische Aufarbeitung der Antifa-Geschichte, die nicht eine theoretische Annahme zum Ausgangspunkt nimmt, sondern die Verlaufsgeschichte schildert und die Praxis darstellt.
Die Trilogie soll nicht durch die übliche Buchvorstellung präsentiert, sondern mit einem kleinen historischen Spaziergang kombiniert werden. Beginn ist 18 Uhr vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Auf dem Weg zum BAIZ soll an einigen authentischen Orten die Geschichte von Faschismus und Antifaschismus lebendig gemacht werden. Im BAIZ schließt ein kurzer Vortrag die Veranstaltung ab, wobei es vor allem um die aktuelle Herausforderung durch den internationalen Rechtsruck gehen wird, markiert durch die Trump-Administration und den Aufstieg der AfD.
Referent: Bernd Langer, Autor mehrerer Bücher zum Thema Antifaschismus sowie zur Geschichte des Faschismus. Aktuell sind die drei Bände Antifaschistische Aktion. Geschichte einer linksradikalen Bewegung erscheinen.
Kosten: 2 €
Event Type
Zeit
OrganisatorInnen
Volksbühne Berlin
Linienstraße 227, 10178 BerlinVolksbühne Berlin
Do16Jul18:1519:45RV The Magic of Art: Finn JobHinterherVeranstaltungsartGespräch, Lesung
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Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung The Magic of Art – zum Verhältnis von Kunst, Religion und Emanzipation Eine Ringvorlesung des Instituts für Religionswissenschaft
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Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung The Magic of Art – zum Verhältnis von Kunst, Religion und Emanzipation
Eine Ringvorlesung des Instituts für Religionswissenschaft der Freien Universität Berlin
Hinterher (Lesung und Gespräch)
- Finn Job
Schriftsteller
Zum Livestream
Freie Universität Berlin,
Raum 2.2058 (Holzlaube),
Gebäudekomplex Fabeckstr. 23 – 25,
14195 Berlin
Event Type
Zeit
Freie Universität Berlin
Habelschwerdter Allee 45, 14195 BerlinFreie Universität Berlin
Do16Jul19:3021:30Reproduction RevisitedA Workshop-Conversation with Alyssa Battistoni | Gala Rexer
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Feminist scholarship and movements have long recognized the reproductive body as a site of politics. From demands for wages for housework, to access to various
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Feminist scholarship and movements have long recognized the reproductive body as a site of politics. From demands for wages for housework, to access to various reproductive technologies, to struggles over air pollution and reproductive health, activists, theorists, and birthing people insist that what sustains life must be protected and shared. The reproductive body and reproductive labor reveal what is taken for granted, invisibilized, and naturalized in capitalist societies and an increasingly fractured world order. How can we theorize reproduction at a time of overlapping crises, ecological breakdown, rising authoritarianism, and the ongoing devaluation of care?
This evening brings together Alyssa Battistoni and Gala Rexer to discuss what feminist theory, environmental humanities, and Marxist or (new) materialist thought offer us to revisit reproduction. It will proceed in a spirit of sympathetic critique, taking the inherited frameworks of feminist theory seriously while asking where they may need to be revisited or sharpened to better account for the current moment. In doing so, the evening engages a question at the heart of series Damaged Deliberations: How might we imagine forms of community that do not rest on exclusion and invisibilization but on an expansion of participation and responsibility toward both the human and the more-than-human world?
The evening is organized as a series of short impulses, alternating with open moments for questions and contributions from the audience. While the presentations and discussion will be held in English, questions and contributions in German are welcome and will be translated.
Zeit
diffrakt | zentrum für theoretische peripherie
Crellestr. 22, 10827 Berlindiffrakt | zentrum für theoretische peripherie
Neulich in Berlin
So reden echte Leute
Im Februar 2026 veröffentlichte der Dramatiker und Hausregisseur des Maxim-Gorki-Theaters Hakan Savaş Mican seine acht Theaterstücke aus den letzten 16 Jahren in zwei Bänden beim Theaterverlag rua. Zweifellos hat Mican das postmigrantische Berliner Theater entscheidend geprägt. Aber wie lassen sich die multimedialen und kollaborativ entstandenen Stücke auf die Buchseite übersetzen? Das Gorki hat seine Stadt-Trilogie noch einmal gespielt und die neuen Bücher vorgestellt.
Eine Kunst des Vergessens?
Inwiefern wohnt der Literatur das Potenzial inne, dem Vergessen eine oder mehrere Formen zu verleihen und es dadurch spürbar, greifbar zu machen? Wann, warum und auf welche Weise vergessen Texte oder Figuren bestimmte Dinge? Die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule stand 2025 unter dem Thema „Forget it? Formen des Vergessens in der Literatur“.
Löcher in der sprachlichen Existenz
80 Jahre nach der Gründung des DDR-Schriftstellerverbands und 35 Jahre nach seiner Auflösung wurden im Berliner Haus der Poesie die Möglichkeiten von Literatur damals und heute besprochen. Das hätte das Potenzial gehabt, Literatur als Epochenspiegel zu denken – führte aber hauptsächlich zu unverhofft aufschlussreichen Diskursschleifen.
Traum und Kritik
Der Surrealismus ist genau diejenige Praxis, die zur kritischen Theorie passt, schreibt Elisabeth Lenk. Ein Workshop am Centre Marc Bloch widmete sich nun ihrem in Vergessenheit geratenen Werk, das eine Brücke zwischen den beiden vermeintlich so disparaten Strömungen bildet.
(Un)ordentliche Texte
Ist es tatsächlich Aufgabe der heutigen Kunst, Chaos in die Ordnung zu bringen, wie Theodor Adorno schreibt? Die Frage zur Beziehung von Literatur und Un-Ordnung in der Moderne wurde im Oktober im Rahmen der Nachwuchstagung Schreiben als Un-Ordnen in der Literatur ab dem 20. Jahrhundert an der HU Berlin verhandelt.
Imaginarien der Wirklichkeit
Wie können Utopien heute noch gedacht werden? Dieser Frage widmete sich im November die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien.
Alle Veranstaltungen für Literaturwissenschaftlerinnen in Berlin
Positionen
Nach dem Krieg
Das Kannibalische ist eine kolonial geprägte Figur des Anderen – aber geht es darum noch, wenn um 1920 in der deutschsprachigen Literatur gefressen, verschlungen, verdaut, angeeignet und zersetzt wird?
Berlin als Jewish Space?
In der jüdischen Gegenwartsliteratur geht es in den letzten Jahren vermehrt um Berlin. Dabei setzen sich die Texte mit romantisierenden Imaginationen eines ‚jüdischen Berlins‘ auseinander – und entwickeln widerständige Gegenbilder.
Schwangerschaft, Mutterschaft, Erschöpfung
Debatten um Sorgearbeit, Schwangerschaft und Mutterschaft werden seit den späten 2010er Jahren in aktivistischen, feuilletonistischen und literarischen Texten verstärkt mit den Themen Belastung, Überforderung und Erschöpfung verknüpft, wie an den Schlagworten Mental Load oder Regretting Motherhood deutlich wird. Diese Debatten sind jedoch bei Weitem nicht neu – auch nicht in der Literatur –, wie ein Blick zurück auf die Zeit der ersten Frauenbewegung zeigt.
Erweitern und Verdichten. Über kleine Formen
Unter dem Titel „Geistesgegenwart und Nachdenklichkeit. Kleine Formen der Intervention“ trafen sich am 6. und 7. Juli 2023 an der TU Dresden Forschende mit dem Ziel, kleine Formen und künstlerische Intervention zusammenzudenken.
Infrastrukturen. Über eine Theoriemetapher in den Geisteswissenschaften
In den letzten Jahren hat sich das geisteswissenschaftliche Interesse am Begriff der Infrastruktur intensiviert. Was leistet er – und welches Versprechen treibt seine Theoretisierung an?
Was heißt ‚Weltliteratur‘?
Nach dem Ende des Kalten Krieges waren die methodischen Prämissen der Weltliteraturforschung kaum ein Gegenstand der Diskussion. Mit Siraj Ahmed und Galin Tihanov haben jetzt zwei Autoren diese Prämissen hinterfragt.
Im Gespräch mit ...
Für uns als Menschen sehr interessant
Unlesbare Schrift löst Wut und Wissensdrang aus. Barbara Bausch von der FU Berlin im Gespräch über Maschinen, die lesen, wonach Kunst und Wissenschaft gemeinsam streben und über den neuen Band Illegibilities Reflecting Reading.
Berlin Syndrome
Russian playwright Polina Borodina talks about protest, censorship, and navigating the cultural landscape in Berlin.
„Und dann sind die Leute einfach nicht gegangen“
Seit 2017 betreibt ein Kollektiv aus aktuell 13 Akademiker*innen und Kulturarbeiter*innen den Schöneberger Projektraum diffrakt | zentrum für theoretische peripherie.
Vom Verblassen der Bilder
Soeben erschien die vierte Ausgabe der Online-Zeitschrift Bildbruch , die von einem in Berlin und Basel ansässigen Redaktionsteam herausgegeben wird und neue Studien im Bereich der Metaphorologie versammelt. Wir haben mit Sina Dell’Anno (Basel) und Simon Godart (Berlin) über das Aufbauen eines eigenen Online-Journals und die Macht der Sprachbilder gesprochen.
Politik des Übelnehmens
Mit dem Erstarken des Rechtspopulismus ist das „Ressentiment“ zu einer beliebten gesellschaftspolitischen Diagnose avanciert. Der Philosoph Dirk Setton geht in seinem aktuellen Forschungsprojekt der Funktionsweise des schillernden Begriffs nach.
Weaponizing Verse on the Battlefield
Jihadist groups such as the so-called Islamic State are known for their cunning propaganda. Kurstin Gatt examined their discursive and communicative strategies, focusing on a lesser-known tool: poetry.



