In unserer Serie Drei Sätze schreiben Literaturwissenschaftler*innen über eine Textpassage, die ihnen nie aus dem Kopf ging.
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Großer Hörsaal (R B.001)Arnimallee 2214195 Berlin Lecture Series „gender, sexuality, power“
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Großer Hörsaal (R B.001)
Arnimallee 22
14195 Berlin
Lecture Series „gender, sexuality, power“
Event Type
Zeit
Ort
John F. Kennedy Institute for North American Studies
Lansstr. 7–9, 14195 Berlin
John F. Kennedy Institute for North American Studies
Lansstr. 7–9, 14195 BerlinJohn F. Kennedy Institute for North American Studies
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Virtual simposium as part of the project „Letters between Guatemala and Germany: A family correspondence from the time of National Socialism (1935-1939)” Online
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Virtual simposium as part of the project „Letters between Guatemala and Germany: A family correspondence from the time of National Socialism (1935-1939)”
Online
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The virtual symposium examines issues related to identity and belonging based on letters written during the Nazi era by people who emigrated or fled to Guatemala. In historical research on migration, letters serve as an important source for examining the individual and unique aspects of migrants. In this sense, the authors of letters, as well as diaries, memoirs, and other documents, allow us to perceive them as actors within the broader context of migratory movements. On the one hand, these documents reveal personal aspects of individuals within a specific historical context. On the other hand, they serve as sources for the history of culture, mentality, and daily life.
Historical research focusing on biographical aspects of migration processes between Germany and Latin America has rarely covered Central American countries until now. This is partly due to the relatively small number of people who emigrated from German-speaking territories to these regions. This symposium addresses this gap and aims to contribute to historical research on correspondence.
The symposium is being held as part of the project „Letters between Guatemala and Germany: A family correspondence from the time of National Socialism (1935-1939)”, which has been funded by Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Programa / Program:
- 17:00 – 17:15 Bienvenida e introducción / Welcome and Introduction
Ricarda Musser / Daniel Cuesta Ágredo - 17:15 – 17:35 Cooperación, conflictos y crisis: actividades económicas de inmigrantes alemanes en Guatemala, 1850–1950
Christiane Berth (Universität Graz) - 17:35 – 17:55 Letters in Transit: Introductory Presentation on the Usage of Family Letters to Detail Migration and Displacement Transnationally
Lucia Alvarez (University of California, Los Angeles) - 17:55 – 18: 15 Discusión / Discussion
- 18:15 – 18:30 Pausa / Break
- 18:30 – 18:50 Exile as ethnographic narration. Letters by a Jewish refugee from the Pacific Highlands of Guatemala 1937–1940
Susanne Bennewitz (Hochschule Trier) - 18: 50 – 19:10 Migración, identidad y pertenencia en la correspondencia de la familia Becker (Guatemala–Alemania, 1935–1939)
Daniela Cuesta Ágredo (investigador independiente / independent researcher) - 19:10 – 19:30 La Alemania imaginada: medios e (des)información sobre el Tercer Reich en la comunidad alemana de Guatemala a partir de las cartas de la familia Becker Meyer
Ricarda Musser (Ibero-Amerikanisches Institut) - 19:30 – 19:50 Discusión / Discussion
- 19:50 – 20:00 Resumen / Summary
Ricarda Musser / Daniel Cuesta Ágredo
Event Type
Zeit
Iberoamerikanisches Institut
Potsdamer Straße 37 10785 BerlinIberoamerikanisches Institut
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Jubiläumsveranstaltung mit Susanne Schüssler (Wagenbach Verlag) und Ulrich Raulff zum 100. erschienenen Band. Gegründet 1988 in Referenz zu Aby Warburg, versteht sich die Reihe als
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Jubiläumsveranstaltung mit Susanne Schüssler (Wagenbach Verlag) und Ulrich Raulff zum 100. erschienenen Band. Gegründet 1988 in Referenz zu Aby Warburg, versteht sich die Reihe als Anstifterin: In Zeiten radikaler gesellschaftlicher Verunsicherung verweigert sie naheliegende Antworten, bevorzugt Ambivalenz und die offene Form. Die knappen Essays sind thesenstark, disziplinübergreifend und nehmen geschichtsbewusst die Gegenwart in den Blick.
Begrüßung: Susanne Schüssler
Zu den Anfängen: Ulrich Raulff
Podium 1 „Geschichte schreiben“: Caroline Arni, Andreas Bähr, Dominik Fugger, Lothar Müller
Moderation: Andreas Beyer
Podium 2 „Über Bilder sprechen“: Horst Bredekamp, Judith Rottenburg, Anke te Heesen, Wolfgang Ullrich
Moderation: Ulrich Pfisterer
In Kooperation mit dem Wagenbach Verlag und den Freunden der Staatsbibliothek zu Berlin e.V.
Um Anmeldung wird gebeten.
Event Type
Zeit
Staatsbibliothek zu Berlin – Unter den Linden
Unter den Linden 8 10117 BerlinStaatsbibliothek zu Berlin – Unter den Linden
Neulich in Berlin
So reden echte Leute
Im Februar 2026 veröffentlichte der Dramatiker und Hausregisseur des Maxim-Gorki-Theaters Hakan Savaş Mican seine acht Theaterstücke aus den letzten 16 Jahren in zwei Bänden beim Theaterverlag rua. Zweifellos hat Mican das postmigrantische Berliner Theater entscheidend geprägt. Aber wie lassen sich die multimedialen und kollaborativ entstandenen Stücke auf die Buchseite übersetzen? Das Gorki hat seine Stadt-Trilogie noch einmal gespielt und die neuen Bücher vorgestellt.
Eine Kunst des Vergessens?
Inwiefern wohnt der Literatur das Potenzial inne, dem Vergessen eine oder mehrere Formen zu verleihen und es dadurch spürbar, greifbar zu machen? Wann, warum und auf welche Weise vergessen Texte oder Figuren bestimmte Dinge? Die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule stand 2025 unter dem Thema „Forget it? Formen des Vergessens in der Literatur“.
Löcher in der sprachlichen Existenz
80 Jahre nach der Gründung des DDR-Schriftstellerverbands und 35 Jahre nach seiner Auflösung wurden im Berliner Haus der Poesie die Möglichkeiten von Literatur damals und heute besprochen. Das hätte das Potenzial gehabt, Literatur als Epochenspiegel zu denken – führte aber hauptsächlich zu unverhofft aufschlussreichen Diskursschleifen.
Traum und Kritik
Der Surrealismus ist genau diejenige Praxis, die zur kritischen Theorie passt, schreibt Elisabeth Lenk. Ein Workshop am Centre Marc Bloch widmete sich nun ihrem in Vergessenheit geratenen Werk, das eine Brücke zwischen den beiden vermeintlich so disparaten Strömungen bildet.
(Un)ordentliche Texte
Ist es tatsächlich Aufgabe der heutigen Kunst, Chaos in die Ordnung zu bringen, wie Theodor Adorno schreibt? Die Frage zur Beziehung von Literatur und Un-Ordnung in der Moderne wurde im Oktober im Rahmen der Nachwuchstagung Schreiben als Un-Ordnen in der Literatur ab dem 20. Jahrhundert an der HU Berlin verhandelt.
Imaginarien der Wirklichkeit
Wie können Utopien heute noch gedacht werden? Dieser Frage widmete sich im November die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien.
Alle Veranstaltungen für Literaturwissenschaftlerinnen in Berlin
Positionen
Nach dem Krieg
Das Kannibalische ist eine kolonial geprägte Figur des Anderen – aber geht es darum noch, wenn um 1920 in der deutschsprachigen Literatur gefressen, verschlungen, verdaut, angeeignet und zersetzt wird?
Berlin als Jewish Space?
In der jüdischen Gegenwartsliteratur geht es in den letzten Jahren vermehrt um Berlin. Dabei setzen sich die Texte mit romantisierenden Imaginationen eines ‚jüdischen Berlins‘ auseinander – und entwickeln widerständige Gegenbilder.
Schwangerschaft, Mutterschaft, Erschöpfung
Debatten um Sorgearbeit, Schwangerschaft und Mutterschaft werden seit den späten 2010er Jahren in aktivistischen, feuilletonistischen und literarischen Texten verstärkt mit den Themen Belastung, Überforderung und Erschöpfung verknüpft, wie an den Schlagworten Mental Load oder Regretting Motherhood deutlich wird. Diese Debatten sind jedoch bei Weitem nicht neu – auch nicht in der Literatur –, wie ein Blick zurück auf die Zeit der ersten Frauenbewegung zeigt.
Erweitern und Verdichten. Über kleine Formen
Unter dem Titel „Geistesgegenwart und Nachdenklichkeit. Kleine Formen der Intervention“ trafen sich am 6. und 7. Juli 2023 an der TU Dresden Forschende mit dem Ziel, kleine Formen und künstlerische Intervention zusammenzudenken.
Infrastrukturen. Über eine Theoriemetapher in den Geisteswissenschaften
In den letzten Jahren hat sich das geisteswissenschaftliche Interesse am Begriff der Infrastruktur intensiviert. Was leistet er – und welches Versprechen treibt seine Theoretisierung an?
Was heißt ‚Weltliteratur‘?
Nach dem Ende des Kalten Krieges waren die methodischen Prämissen der Weltliteraturforschung kaum ein Gegenstand der Diskussion. Mit Siraj Ahmed und Galin Tihanov haben jetzt zwei Autoren diese Prämissen hinterfragt.
Im Gespräch mit ...
Für uns als Menschen sehr interessant
Unlesbare Schrift löst Wut und Wissensdrang aus. Barbara Bausch von der FU Berlin im Gespräch über Maschinen, die lesen, wonach Kunst und Wissenschaft gemeinsam streben und über den neuen Band Illegibilities Reflecting Reading.
Berlin Syndrome
Russian playwright Polina Borodina talks about protest, censorship, and navigating the cultural landscape in Berlin.
„Und dann sind die Leute einfach nicht gegangen“
Seit 2017 betreibt ein Kollektiv aus aktuell 13 Akademiker*innen und Kulturarbeiter*innen den Schöneberger Projektraum diffrakt | zentrum für theoretische peripherie.
Vom Verblassen der Bilder
Soeben erschien die vierte Ausgabe der Online-Zeitschrift Bildbruch , die von einem in Berlin und Basel ansässigen Redaktionsteam herausgegeben wird und neue Studien im Bereich der Metaphorologie versammelt. Wir haben mit Sina Dell’Anno (Basel) und Simon Godart (Berlin) über das Aufbauen eines eigenen Online-Journals und die Macht der Sprachbilder gesprochen.
Politik des Übelnehmens
Mit dem Erstarken des Rechtspopulismus ist das „Ressentiment“ zu einer beliebten gesellschaftspolitischen Diagnose avanciert. Der Philosoph Dirk Setton geht in seinem aktuellen Forschungsprojekt der Funktionsweise des schillernden Begriffs nach.
Weaponizing Verse on the Battlefield
Jihadist groups such as the so-called Islamic State are known for their cunning propaganda. Kurstin Gatt examined their discursive and communicative strategies, focusing on a lesser-known tool: poetry.


