In unserer Serie Drei Sätze schreiben Literaturwissenschaftler*innen über eine Textpassage, die ihnen nie aus dem Kopf ging.
Mo29Jun(Jun 29)10:00So05Jul(Jul 5)17:00Antiquarische Buchwoche vom 29.6. bis 5.7.
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Unser Bücherkeller ist voll. Wir brauchen Platz! Seit über 30 Jahren bieten wir antiquarische Bücher aus Spenden und Nachlässen an. Unser Bücherkeller ist
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Unser Bücherkeller ist voll. Wir brauchen Platz!
Seit über 30 Jahren bieten wir antiquarische Bücher aus Spenden und Nachlässen an. Unser Bücherkeller ist voll. Wir brauchen Platz! Vom 29.6. bis 5.7. ist täglich von 10 bis 17 Uhr Zeit für Buchschnäppchen: Dann gibt es Sonderangebote und Mengenrabatte, vor allem für: DDR-Literatur, Krimis, Weltliteratur, Bildbände, Kunstbücher, Philosophie, Geschichte, Marxismus und Leninismus, Klassensätze, Buchreihen, Wörterbücher u.v.m.
Wir freuen uns über Ihren Besuch!
Zeit
Helle Panke e.V.
Kopenhagener Str. 9, 10437 BerlinHelle Panke e.V.
Do02Jul(Jul 2)9:00Fr03(Jul 3)18:30Die Politik der politischen TheorieVeranstaltungsartWorkshop
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9h-9.30h: Ankunft und Begrüßung 9.30-10h: Kolja Lindner (Paris/Berlin): Einleitung: Politische Ideengeschichte 10h-12h: Karl Marx 1 Matthias Bohlender (Osnabrück):
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9h-9.30h: Ankunft und Begrüßung
9.30-10h: Kolja Lindner (Paris/Berlin): Einleitung: Politische Ideengeschichte
10h-12h: Karl Marx 1
Matthias Bohlender (Osnabrück): „Die Marxsche Kritik im Handgemenge“
Anna-Sophie Schönfelder (Gießen): „Karl Marx als Gegenwartsjournalist. Kommentare unterm Brennglas der Revolution“
12-13.30h Mittagspause
13.30h-15.30h Karl Marx 2
Michael Heinrich (Berlin): „Karl Marx im Kontext: die Politik biographischer Konstruktion“
Wulf-Dietmar Hund (Hamburg): „Karl Marx im Wilden Westen. Von der Kritik im Handgemenge zur Lehnstuhl-Anthropologie“
15.30h-16h Kaffeepause
16h-18h Hannah Arendt 1
Ingo Kieslich (Berlin): „Die Herausforderung der Tradition im Schreiben Hannah Arendts“
Nicolas Schneider (Lüneburg): „‚Verachtung der Geschichte‘: Reiner Schürmann über Hannah Arendt“
Freitag, 3. Juli 2026
9h-11h Hannah Arendt 2
Grit Straßenberger (Bonn): „Politische Theorie als Intervention: Arendt als Public Intellectual“
Stefania Maffeis (Dresden): „Hannah Arendt: Kritik des Nationalstaates und transnationale politische Theorie“
11.30h-12h Kaffeepause
12h-13h Michel Foucault 1
Onur Erdur (Berlin): „Michel Foucault in Tunis: Die Formierung eines politischen Intellektuellen“
13h-14.30h Mittagspause
14.30h-16.30h Michel Foucault 2
Thomas Biebricher (Frankfurt/M.): „Foucault und die Auseinandersetzung mit der Gouvernementalität des Neoliberalismus zwischen Ideengeschichte und politischer Intervention“ (online)
Kolja Lindner (Paris/Berlin): „Iranische Revolution und Gouvernementalität bei Foucault“
16.30h-17h Kaffeepause
17-18.30h Fazit und Abschlussdiskussion
Bernd Ladwig (Berlin)
Organisiert von Kolja Lindner (Paris 8, DAAD-Gastdozentur 2025-26, Otto-Suhr-Institut der FU Berlin)
Partner: Frankreichzentrum der FU Berlin; « Les mondes allemands » (Paris 8)
Event Type
Zeit
Centre Marc Bloch
Friedrichstrasse 191Centre Marc Bloch
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Das von Prof. Dr. Jutta Eming geleitete DHC-Netzwerk „Transformationen der Wunderkammer“ veranstaltet am Freitag, den 3. Juli 2026 seinen ersten Workshop. An das übergeordnete Thema „Verlust, Verfall und
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Das von Prof. Dr. Jutta Eming geleitete DHC-Netzwerk „Transformationen der Wunderkammer“ veranstaltet am Freitag, den 3. Juli 2026 seinen ersten Workshop. An das übergeordnete Thema „Verlust, Verfall und Nostalgie in der Wunderkammer“ wird sich in interdisziplinärer Perspektive aus der Alt- und Neugermanistik, der Kunstgeschichte und der Theaterwissenschaft angenähert.
Um Anmeldung wird gebeten bei Carolin Pape (carolin.pape@fu-berlin.de)
Programm:
10:00–10:15
Jutta Eming: Begrüßung
Moderation: Jutta Eming
10:15–11:00
Christian Freigang (FU Berlin): Wunderbare Dinge aus dem Paradies.
11:00–11:45
Tilo Renz (LMU München): Memoria für die Zukunft. Salomons Schiff im Prosalancelot.
11:45–12:15
Kaffeepause
Moderation: Dina Salama
12:15–13:00
Jutta Eming (FU Berlin): Melancholie und Nostalgie als Formen von Objektbezügen
13:00–14:00
Mittagspause
Moderation: Carolin Pape
14:00–14:45
Irmela Marei Krüger-Fürhoff (FU Berlin): Variationen der Wunderkammer in der Gegenwartsliteratur. Ein Werkstattbericht.
14:45–15:30
Jan Lazardzig (FU Berlin): Die Erfindung der Kunstkammer: Das große Museum (2014) von Johannes Holzhausen
15:30–15:45
Kaffeepause
15:45–16:30
Abschlussdiskussion
Weitere Informationen zum DHC Netzwerk finden Sie hier:
Zeit & Ort
03.07.2026 | 10:00 – 16:30
Freie Universität Berlin, Raum JK 31/122 (Geschäftszimmer des Instituts für Deutsche und Niederländische Philologie)
Event Type
Zeit
Freie Universität Berlin
Habelschwerdter Allee 45, 14195 BerlinFreie Universität Berlin
Neulich in Berlin
So reden echte Leute
Im Februar 2026 veröffentlichte der Dramatiker und Hausregisseur des Maxim-Gorki-Theaters Hakan Savaş Mican seine acht Theaterstücke aus den letzten 16 Jahren in zwei Bänden beim Theaterverlag rua. Zweifellos hat Mican das postmigrantische Berliner Theater entscheidend geprägt. Aber wie lassen sich die multimedialen und kollaborativ entstandenen Stücke auf die Buchseite übersetzen? Das Gorki hat seine Stadt-Trilogie noch einmal gespielt und die neuen Bücher vorgestellt.
Eine Kunst des Vergessens?
Inwiefern wohnt der Literatur das Potenzial inne, dem Vergessen eine oder mehrere Formen zu verleihen und es dadurch spürbar, greifbar zu machen? Wann, warum und auf welche Weise vergessen Texte oder Figuren bestimmte Dinge? Die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule stand 2025 unter dem Thema „Forget it? Formen des Vergessens in der Literatur“.
Löcher in der sprachlichen Existenz
80 Jahre nach der Gründung des DDR-Schriftstellerverbands und 35 Jahre nach seiner Auflösung wurden im Berliner Haus der Poesie die Möglichkeiten von Literatur damals und heute besprochen. Das hätte das Potenzial gehabt, Literatur als Epochenspiegel zu denken – führte aber hauptsächlich zu unverhofft aufschlussreichen Diskursschleifen.
Traum und Kritik
Der Surrealismus ist genau diejenige Praxis, die zur kritischen Theorie passt, schreibt Elisabeth Lenk. Ein Workshop am Centre Marc Bloch widmete sich nun ihrem in Vergessenheit geratenen Werk, das eine Brücke zwischen den beiden vermeintlich so disparaten Strömungen bildet.
(Un)ordentliche Texte
Ist es tatsächlich Aufgabe der heutigen Kunst, Chaos in die Ordnung zu bringen, wie Theodor Adorno schreibt? Die Frage zur Beziehung von Literatur und Un-Ordnung in der Moderne wurde im Oktober im Rahmen der Nachwuchstagung Schreiben als Un-Ordnen in der Literatur ab dem 20. Jahrhundert an der HU Berlin verhandelt.
Imaginarien der Wirklichkeit
Wie können Utopien heute noch gedacht werden? Dieser Frage widmete sich im November die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien.
Alle Veranstaltungen für Literaturwissenschaftlerinnen in Berlin
Positionen
Nach dem Krieg
Das Kannibalische ist eine kolonial geprägte Figur des Anderen – aber geht es darum noch, wenn um 1920 in der deutschsprachigen Literatur gefressen, verschlungen, verdaut, angeeignet und zersetzt wird?
Berlin als Jewish Space?
In der jüdischen Gegenwartsliteratur geht es in den letzten Jahren vermehrt um Berlin. Dabei setzen sich die Texte mit romantisierenden Imaginationen eines ‚jüdischen Berlins‘ auseinander – und entwickeln widerständige Gegenbilder.
Schwangerschaft, Mutterschaft, Erschöpfung
Debatten um Sorgearbeit, Schwangerschaft und Mutterschaft werden seit den späten 2010er Jahren in aktivistischen, feuilletonistischen und literarischen Texten verstärkt mit den Themen Belastung, Überforderung und Erschöpfung verknüpft, wie an den Schlagworten Mental Load oder Regretting Motherhood deutlich wird. Diese Debatten sind jedoch bei Weitem nicht neu – auch nicht in der Literatur –, wie ein Blick zurück auf die Zeit der ersten Frauenbewegung zeigt.
Erweitern und Verdichten. Über kleine Formen
Unter dem Titel „Geistesgegenwart und Nachdenklichkeit. Kleine Formen der Intervention“ trafen sich am 6. und 7. Juli 2023 an der TU Dresden Forschende mit dem Ziel, kleine Formen und künstlerische Intervention zusammenzudenken.
Infrastrukturen. Über eine Theoriemetapher in den Geisteswissenschaften
In den letzten Jahren hat sich das geisteswissenschaftliche Interesse am Begriff der Infrastruktur intensiviert. Was leistet er – und welches Versprechen treibt seine Theoretisierung an?
Was heißt ‚Weltliteratur‘?
Nach dem Ende des Kalten Krieges waren die methodischen Prämissen der Weltliteraturforschung kaum ein Gegenstand der Diskussion. Mit Siraj Ahmed und Galin Tihanov haben jetzt zwei Autoren diese Prämissen hinterfragt.
Im Gespräch mit ...
Für uns als Menschen sehr interessant
Unlesbare Schrift löst Wut und Wissensdrang aus. Barbara Bausch von der FU Berlin im Gespräch über Maschinen, die lesen, wonach Kunst und Wissenschaft gemeinsam streben und über den neuen Band Illegibilities Reflecting Reading.
Berlin Syndrome
Russian playwright Polina Borodina talks about protest, censorship, and navigating the cultural landscape in Berlin.
„Und dann sind die Leute einfach nicht gegangen“
Seit 2017 betreibt ein Kollektiv aus aktuell 13 Akademiker*innen und Kulturarbeiter*innen den Schöneberger Projektraum diffrakt | zentrum für theoretische peripherie.
Vom Verblassen der Bilder
Soeben erschien die vierte Ausgabe der Online-Zeitschrift Bildbruch , die von einem in Berlin und Basel ansässigen Redaktionsteam herausgegeben wird und neue Studien im Bereich der Metaphorologie versammelt. Wir haben mit Sina Dell’Anno (Basel) und Simon Godart (Berlin) über das Aufbauen eines eigenen Online-Journals und die Macht der Sprachbilder gesprochen.
Politik des Übelnehmens
Mit dem Erstarken des Rechtspopulismus ist das „Ressentiment“ zu einer beliebten gesellschaftspolitischen Diagnose avanciert. Der Philosoph Dirk Setton geht in seinem aktuellen Forschungsprojekt der Funktionsweise des schillernden Begriffs nach.
Weaponizing Verse on the Battlefield
Jihadist groups such as the so-called Islamic State are known for their cunning propaganda. Kurstin Gatt examined their discursive and communicative strategies, focusing on a lesser-known tool: poetry.


