In unserer Serie Drei Sätze schreiben Literaturwissenschaftler*innen über eine Textpassage, die ihnen nie aus dem Kopf ging.
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DurchführungIn Präsenz, onlineZur Online-Teilnahme En su presentación Stefano Palestini (Università di Trento) ilustrará la multi-escalaridad de la
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Zur Online-Teilnahme
En su presentación Stefano Palestini (Università di Trento) ilustrará la multi-escalaridad de la teoría de la dependencia a través de la discusión de la obra temprana de tres autores: el chileno Osvaldo Sunkel, el peruano Aníbal Quijano, y el brasilero Milton Santos. La vocación ‘multiescalar’ de la teoría de la dependencia refiere a las múltiples escalas espaciales en las que se manifiestas los fenómenos socio-políticos y socio-económicos estudiados por los científicos sociales. El hecho de que gran parte de la literatura internacional haya perdido de vista el aspecto multiescalar de la teoría, es un síntoma de la lectura limitada que la academia internacional – especialmente anglófona – ha realizado de los pocos textos de la teoría de la dependencia traducidos al inglés. Esta lectura parcial contrasta, por ejemplo, con la lectura (y la traducción) que se realizó en otros contextos académicos tales como el alemán.
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Iberoamerikanisches Institut
Potsdamer Straße 37 10785 BerlinIberoamerikanisches Institut
Sa29Aug18:0023:59Lange Nacht der MuseenCrime in BerlinVeranstaltungsartFestival
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Was finden Zollbeamte im Reisegepäck von Urlaubern? Was verraten Bekennerschreiben über die Absender? Wie ist es gelungen, spektakuläre Kunstfälschungen wie den Fall Beltracchi aufzuklären? In
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Was finden Zollbeamte im Reisegepäck von Urlaubern? Was verraten Bekennerschreiben über die Absender? Wie ist es gelungen, spektakuläre Kunstfälschungen wie den Fall Beltracchi aufzuklären? In der kommenden Langen Nacht der Museen könnt Ihr nicht nur Ermittlern über die Schulter schauen. An diesem Abend geht es um Verbrechen in all seinen Spielarten – von Kains Brudermord bis zur Cyberkriminalität, vom Mordkomplott im Florenz der Medici bis zum Schwarzmarkt der Nachkriegsjahre. Eine Musical Comedy verblüfft mit rasanten Verwicklungen, Krimilesungen führen in die Berliner Halbwelt, Charleston und Swing in die aufgeheizte Atmosphäre legendärer Caféhäuser wie des Moka Efti. Freut Euch auf eine heiße Lange Nacht!
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Eintritt: 6,- € / ermäßigt: 4,- € Einlass: ab 18:30 Uhr Ticket: Eintrittskarten
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Eintritt: 6,- € / ermäßigt: 4,- €
Einlass: ab 18:30 Uhr
Ticket: Eintrittskarten
»Wahrscheinlich hatte mein Nachdenken über diese Stadt zu einer Zeit begonnen, die sich inzwischen in mythischer Dämmerung verloren hatte. Tatsächlich hatte ich immer wieder versucht, mir ein Bild von der Stadt zu machen […], die sich […] um meinen erhellten Innenraum scharte …« – Zeilen von Wolfgang Hilbig über die Stadt »M.«, die ein Grundmotiv seines poetischen Schaffens ist. Der Filmessay von Ede Müller greift dies mit atmosphärischer Suchbewegung auf und zeigt die thüringische Kleinstadt Meuselwitz als Herkunftsort literarischer Themen und Bilder, die den Autor zur medialen Gestalt erhoben. Ins Gespräch mit dem Filmemacher kommen der Schriftsteller Ingo Schulze, der unweit der Stadt selbst prägende künstlerische Jahre verbrachte, und Nancy Hünger, Lyrikerin und Leiterin des Studios Theater und Literatur. Beide haben sich mehrfach essayistisch mit Wolfgang Hilbigs Herkunft und Literatur auseinandergesetzt.
Kooperationsveranstaltung mit der Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft e. V., gefördert von Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten (ALG) aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Filmproduktion wurde gefördert von der S. Fischer Stiftung.
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Literaturforum im Brecht-Haus
Chausseestraße 125, 10115 BerlinLiteraturforum im Brecht-Haus
Neulich in Berlin
So reden echte Leute
Im Februar 2026 veröffentlichte der Dramatiker und Hausregisseur des Maxim-Gorki-Theaters Hakan Savaş Mican seine acht Theaterstücke aus den letzten 16 Jahren in zwei Bänden beim Theaterverlag rua. Zweifellos hat Mican das postmigrantische Berliner Theater entscheidend geprägt. Aber wie lassen sich die multimedialen und kollaborativ entstandenen Stücke auf die Buchseite übersetzen? Das Gorki hat seine Stadt-Trilogie noch einmal gespielt und die neuen Bücher vorgestellt.
Eine Kunst des Vergessens?
Inwiefern wohnt der Literatur das Potenzial inne, dem Vergessen eine oder mehrere Formen zu verleihen und es dadurch spürbar, greifbar zu machen? Wann, warum und auf welche Weise vergessen Texte oder Figuren bestimmte Dinge? Die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule stand 2025 unter dem Thema „Forget it? Formen des Vergessens in der Literatur“.
Löcher in der sprachlichen Existenz
80 Jahre nach der Gründung des DDR-Schriftstellerverbands und 35 Jahre nach seiner Auflösung wurden im Berliner Haus der Poesie die Möglichkeiten von Literatur damals und heute besprochen. Das hätte das Potenzial gehabt, Literatur als Epochenspiegel zu denken – führte aber hauptsächlich zu unverhofft aufschlussreichen Diskursschleifen.
Traum und Kritik
Der Surrealismus ist genau diejenige Praxis, die zur kritischen Theorie passt, schreibt Elisabeth Lenk. Ein Workshop am Centre Marc Bloch widmete sich nun ihrem in Vergessenheit geratenen Werk, das eine Brücke zwischen den beiden vermeintlich so disparaten Strömungen bildet.
(Un)ordentliche Texte
Ist es tatsächlich Aufgabe der heutigen Kunst, Chaos in die Ordnung zu bringen, wie Theodor Adorno schreibt? Die Frage zur Beziehung von Literatur und Un-Ordnung in der Moderne wurde im Oktober im Rahmen der Nachwuchstagung Schreiben als Un-Ordnen in der Literatur ab dem 20. Jahrhundert an der HU Berlin verhandelt.
Imaginarien der Wirklichkeit
Wie können Utopien heute noch gedacht werden? Dieser Frage widmete sich im November die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien.
Alle Veranstaltungen für Literaturwissenschaftlerinnen in Berlin
Positionen
Nach dem Krieg
Das Kannibalische ist eine kolonial geprägte Figur des Anderen – aber geht es darum noch, wenn um 1920 in der deutschsprachigen Literatur gefressen, verschlungen, verdaut, angeeignet und zersetzt wird?
Berlin als Jewish Space?
In der jüdischen Gegenwartsliteratur geht es in den letzten Jahren vermehrt um Berlin. Dabei setzen sich die Texte mit romantisierenden Imaginationen eines ‚jüdischen Berlins‘ auseinander – und entwickeln widerständige Gegenbilder.
Schwangerschaft, Mutterschaft, Erschöpfung
Debatten um Sorgearbeit, Schwangerschaft und Mutterschaft werden seit den späten 2010er Jahren in aktivistischen, feuilletonistischen und literarischen Texten verstärkt mit den Themen Belastung, Überforderung und Erschöpfung verknüpft, wie an den Schlagworten Mental Load oder Regretting Motherhood deutlich wird. Diese Debatten sind jedoch bei Weitem nicht neu – auch nicht in der Literatur –, wie ein Blick zurück auf die Zeit der ersten Frauenbewegung zeigt.
Erweitern und Verdichten. Über kleine Formen
Unter dem Titel „Geistesgegenwart und Nachdenklichkeit. Kleine Formen der Intervention“ trafen sich am 6. und 7. Juli 2023 an der TU Dresden Forschende mit dem Ziel, kleine Formen und künstlerische Intervention zusammenzudenken.
Infrastrukturen. Über eine Theoriemetapher in den Geisteswissenschaften
In den letzten Jahren hat sich das geisteswissenschaftliche Interesse am Begriff der Infrastruktur intensiviert. Was leistet er – und welches Versprechen treibt seine Theoretisierung an?
Was heißt ‚Weltliteratur‘?
Nach dem Ende des Kalten Krieges waren die methodischen Prämissen der Weltliteraturforschung kaum ein Gegenstand der Diskussion. Mit Siraj Ahmed und Galin Tihanov haben jetzt zwei Autoren diese Prämissen hinterfragt.
Im Gespräch mit ...
Für uns als Menschen sehr interessant
Unlesbare Schrift löst Wut und Wissensdrang aus. Barbara Bausch von der FU Berlin im Gespräch über Maschinen, die lesen, wonach Kunst und Wissenschaft gemeinsam streben und über den neuen Band Illegibilities Reflecting Reading.
Berlin Syndrome
Russian playwright Polina Borodina talks about protest, censorship, and navigating the cultural landscape in Berlin.
„Und dann sind die Leute einfach nicht gegangen“
Seit 2017 betreibt ein Kollektiv aus aktuell 13 Akademiker*innen und Kulturarbeiter*innen den Schöneberger Projektraum diffrakt | zentrum für theoretische peripherie.
Vom Verblassen der Bilder
Soeben erschien die vierte Ausgabe der Online-Zeitschrift Bildbruch , die von einem in Berlin und Basel ansässigen Redaktionsteam herausgegeben wird und neue Studien im Bereich der Metaphorologie versammelt. Wir haben mit Sina Dell’Anno (Basel) und Simon Godart (Berlin) über das Aufbauen eines eigenen Online-Journals und die Macht der Sprachbilder gesprochen.
Politik des Übelnehmens
Mit dem Erstarken des Rechtspopulismus ist das „Ressentiment“ zu einer beliebten gesellschaftspolitischen Diagnose avanciert. Der Philosoph Dirk Setton geht in seinem aktuellen Forschungsprojekt der Funktionsweise des schillernden Begriffs nach.
Weaponizing Verse on the Battlefield
Jihadist groups such as the so-called Islamic State are known for their cunning propaganda. Kurstin Gatt examined their discursive and communicative strategies, focusing on a lesser-known tool: poetry.


