In unserer Serie Drei Sätze schreiben Literaturwissenschaftler*innen über eine Textpassage, die ihnen nie aus dem Kopf ging.
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VORTRAG Prof. Riccardo Viel (Università degli Studi di Bari Aldo Moro) Moderation: Prof. Giuseppe Zarra (Freie Universität Berlin/Università degli Studi di Bari
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VORTRAG
Prof. Riccardo Viel (Università degli Studi di Bari Aldo Moro)
Moderation: Prof. Giuseppe Zarra (Freie Universität Berlin/Università degli Studi di Bari Aldo Moro)
In italienischer Sprache
Der Vortrag befasst sich mit den Reimtechniken Dantes und der Rolle des Reimsystems bei der Bildung begrifflicher Beziehungen zwischen Wörtern sowie bei der semantischen Entwicklung der Reimwörter. Dantes neologistische Strategien, seien es Neosemien oder echte neue Wortformen, werden dabei mit ähnlichen sprachlich-reimerischen Prozessen verglichen, die von Troubadouren wie Peire d’Alvernhe, Arnaut Daniel und Raimbaut d’Aurenga angewandt wurden.
Mit freundlicher Unterstützung der Alexander von Humboldt-Stiftung
Teilnahme in Präsenz und digital per WebEx möglich. Bitte senden Sie uns eine Mail (italzen@zedat.fu-berlin.de) für den Erhalt der Zugangsdaten.
Raum J 23/16,
Freie Universität Berlin,
Habelschwerdter Allee 45
Event Type
Zeit
OrganisatorInnen
Freie Universität Berlin
Habelschwerdter Allee 45, 14195 BerlinFreie Universität Berlin
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As part of the series Damaged Deliberations, this workshop brings together artist Åsa Sonjasdotter and researcher Sophia Doyle for a collective inquiry into land, agriculture, and their
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As part of the series Damaged Deliberations, this workshop brings together artist Åsa Sonjasdotter and researcher Sophia Doyle for a collective inquiry into land, agriculture, and their entanglement with political and economic power.
Taking place at studio nagelneu at prinzessinnengarten kollektiv in Berlin Neukölln, the workshop explores soil as both material and metaphor: as a site of extraction and regeneration, of ownership and resistance, and of contested meanings – from industrial agribusiness and colonial food systems to nationalist appropriations of “land and soil.” Together, we will consider how questions of soil open up broader debates about democracy, access, and collective responsibility in times of ecological crisis.
Please register by sending an email to mail@diffrakt.space, as capacity is limited.
Event Type
Zeit
diffrakt | zentrum für theoretische peripherie
Crellestr. 22, 10827 Berlindiffrakt | zentrum für theoretische peripherie
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Join the team behind SAND to celebrate the publication of their 29th issue on 23rd May. The evening will feature performances by several of the issue’s Berlin-based
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Join the team behind SAND to celebrate the publication of their 29th issue on 23rd May. The evening will feature performances by several of the issue’s Berlin-based contributors, as well as the chance to connect with writers, readers, and editors from Berlin’s international literary community.
With 30 contributors based in 14 different countries, the poetry, prose, and art in SAND 29 cocoons itself into various liminal spaces: communities, memories, dreams, languages. But while some cocoons create resilient spaces for resistance and regeneration, others struggle to keep the threats of the outside world at bay…
SAND (est.2009) is a submissions-based literary and art journal created by a volunteer team from Berlin’s international community. Featuring work by writers, translators, and artists from around the world, SAND seeks out fresh and underrepresented perspectives.
Event Type
Zeit
Lettrétage
Veteranenstraße 21, 10119 BerlinLettrétage
Neulich in Berlin
So reden echte Leute
Im Februar 2026 veröffentlichte der Dramatiker und Hausregisseur des Maxim-Gorki-Theaters Hakan Savaş Mican seine acht Theaterstücke aus den letzten 16 Jahren in zwei Bänden beim Theaterverlag rua. Zweifellos hat Mican das postmigrantische Berliner Theater entscheidend geprägt. Aber wie lassen sich die multimedialen und kollaborativ entstandenen Stücke auf die Buchseite übersetzen? Das Gorki hat seine Stadt-Trilogie noch einmal gespielt und die neuen Bücher vorgestellt.
Eine Kunst des Vergessens?
Inwiefern wohnt der Literatur das Potenzial inne, dem Vergessen eine oder mehrere Formen zu verleihen und es dadurch spürbar, greifbar zu machen? Wann, warum und auf welche Weise vergessen Texte oder Figuren bestimmte Dinge? Die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule stand 2025 unter dem Thema „Forget it? Formen des Vergessens in der Literatur“.
Löcher in der sprachlichen Existenz
80 Jahre nach der Gründung des DDR-Schriftstellerverbands und 35 Jahre nach seiner Auflösung wurden im Berliner Haus der Poesie die Möglichkeiten von Literatur damals und heute besprochen. Das hätte das Potenzial gehabt, Literatur als Epochenspiegel zu denken – führte aber hauptsächlich zu unverhofft aufschlussreichen Diskursschleifen.
Traum und Kritik
Der Surrealismus ist genau diejenige Praxis, die zur kritischen Theorie passt, schreibt Elisabeth Lenk. Ein Workshop am Centre Marc Bloch widmete sich nun ihrem in Vergessenheit geratenen Werk, das eine Brücke zwischen den beiden vermeintlich so disparaten Strömungen bildet.
(Un)ordentliche Texte
Ist es tatsächlich Aufgabe der heutigen Kunst, Chaos in die Ordnung zu bringen, wie Theodor Adorno schreibt? Die Frage zur Beziehung von Literatur und Un-Ordnung in der Moderne wurde im Oktober im Rahmen der Nachwuchstagung Schreiben als Un-Ordnen in der Literatur ab dem 20. Jahrhundert an der HU Berlin verhandelt.
Imaginarien der Wirklichkeit
Wie können Utopien heute noch gedacht werden? Dieser Frage widmete sich im November die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien.
Alle Veranstaltungen für Literaturwissenschaftlerinnen in Berlin
Positionen
Nach dem Krieg
Das Kannibalische ist eine kolonial geprägte Figur des Anderen – aber geht es darum noch, wenn um 1920 in der deutschsprachigen Literatur gefressen, verschlungen, verdaut, angeeignet und zersetzt wird?
Berlin als Jewish Space?
In der jüdischen Gegenwartsliteratur geht es in den letzten Jahren vermehrt um Berlin. Dabei setzen sich die Texte mit romantisierenden Imaginationen eines ‚jüdischen Berlins‘ auseinander – und entwickeln widerständige Gegenbilder.
Schwangerschaft, Mutterschaft, Erschöpfung
Debatten um Sorgearbeit, Schwangerschaft und Mutterschaft werden seit den späten 2010er Jahren in aktivistischen, feuilletonistischen und literarischen Texten verstärkt mit den Themen Belastung, Überforderung und Erschöpfung verknüpft, wie an den Schlagworten Mental Load oder Regretting Motherhood deutlich wird. Diese Debatten sind jedoch bei Weitem nicht neu – auch nicht in der Literatur –, wie ein Blick zurück auf die Zeit der ersten Frauenbewegung zeigt.
Erweitern und Verdichten. Über kleine Formen
Unter dem Titel „Geistesgegenwart und Nachdenklichkeit. Kleine Formen der Intervention“ trafen sich am 6. und 7. Juli 2023 an der TU Dresden Forschende mit dem Ziel, kleine Formen und künstlerische Intervention zusammenzudenken.
Infrastrukturen. Über eine Theoriemetapher in den Geisteswissenschaften
In den letzten Jahren hat sich das geisteswissenschaftliche Interesse am Begriff der Infrastruktur intensiviert. Was leistet er – und welches Versprechen treibt seine Theoretisierung an?
Was heißt ‚Weltliteratur‘?
Nach dem Ende des Kalten Krieges waren die methodischen Prämissen der Weltliteraturforschung kaum ein Gegenstand der Diskussion. Mit Siraj Ahmed und Galin Tihanov haben jetzt zwei Autoren diese Prämissen hinterfragt.
Im Gespräch mit ...
Für uns als Menschen sehr interessant
Unlesbare Schrift löst Wut und Wissensdrang aus. Barbara Bausch von der FU Berlin im Gespräch über Maschinen, die lesen, wonach Kunst und Wissenschaft gemeinsam streben und über den neuen Band Illegibilities Reflecting Reading.
Berlin Syndrome
Russian playwright Polina Borodina talks about protest, censorship, and navigating the cultural landscape in Berlin.
„Und dann sind die Leute einfach nicht gegangen“
Seit 2017 betreibt ein Kollektiv aus aktuell 13 Akademiker*innen und Kulturarbeiter*innen den Schöneberger Projektraum diffrakt | zentrum für theoretische peripherie.
Vom Verblassen der Bilder
Soeben erschien die vierte Ausgabe der Online-Zeitschrift Bildbruch , die von einem in Berlin und Basel ansässigen Redaktionsteam herausgegeben wird und neue Studien im Bereich der Metaphorologie versammelt. Wir haben mit Sina Dell’Anno (Basel) und Simon Godart (Berlin) über das Aufbauen eines eigenen Online-Journals und die Macht der Sprachbilder gesprochen.
Politik des Übelnehmens
Mit dem Erstarken des Rechtspopulismus ist das „Ressentiment“ zu einer beliebten gesellschaftspolitischen Diagnose avanciert. Der Philosoph Dirk Setton geht in seinem aktuellen Forschungsprojekt der Funktionsweise des schillernden Begriffs nach.
Weaponizing Verse on the Battlefield
Jihadist groups such as the so-called Islamic State are known for their cunning propaganda. Kurstin Gatt examined their discursive and communicative strategies, focusing on a lesser-known tool: poetry.



