In unserer Rubrik Fragebogen.doc stellen wir in loser Folge aktuelle literaturwissenschaftliche Promotionsprojekte aus Berlin vor.
Heute: Fanny Helena Wehner vom EXC 2020 Temporal Communities (Freie Universität Berlin), dem Institut für Slawistik und Hungarologie der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL).
Do08Okt17:0019:00Gustavo SoráLa traducción como problema sociológicoVeranstaltungsartVortrag
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La traducción es una entre otras prácticas que pueden considerarse elementales para el relacionamiento y el entendimiento entre individuos y comunidades marcados por diferencias lingüísticas.
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La traducción es una entre otras prácticas que pueden considerarse elementales para el relacionamiento y el entendimiento entre individuos y comunidades marcados por diferencias lingüísticas. Las ciencias sociales, sin embargo, solo se han referido al tema tardíamente y desde perspectivas simbolistas que redujeron la traducción a una dimensión metafórica de las transformaciones de los sentidos en la comunicación humana. Ello ha sido nítido en la teoría antropológica de raigambre hermenéutica. La sociología, en cambio, fue la disciplina en la que la traducción fue abordada como »un hecho social sui generis«.
En su conferencia, Gustavo Sorá (Universidad Nacional de Córdoba, DFG Mercator Fellow, proyecto TRANSUR) abordará la traducción como objeto sociológico. En primer lugar, señalará una paradoja central de la emergencia de esta área de especialización: ¿cómo explicamos que una práctica cardinal en la organización de las relaciones interculturales e internacionales solo haya sido delimitada e investigada recién desde finales del siglo pasado? En segundo lugar, hablará de las variaciones del fenómeno en función de las diferentes combinaciones que pueden observarse entre los elementos simbólicos, económicos y políticos que subyacen a las condiciones de posibilidad de una práctica reveladora de formas de poder y dominación simbólica.
Eintritt frei
Event Type
Zeit
Iberoamerikanisches Institut
Potsdamer Straße 37 10785 BerlinIberoamerikanisches Institut
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Zum 40. Jahrestag der Oktoberrevolution hatte Intendant Wolfgang Langhoff 1957 das sowjetische Revolutionsstück „STURM“ als deutsche Erstaufführung inszeniert und Ernst Busch mit der Hauptrolle des
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Zum 40. Jahrestag der Oktoberrevolution hatte Intendant Wolfgang Langhoff 1957 das sowjetische Revolutionsstück „STURM“ als deutsche Erstaufführung inszeniert und Ernst Busch mit der Hauptrolle des Kreisparteikomitee-Vorsitzenden einer russischen Kleinstadt besetzt. Schon bei den ersten Proben rief Busch für mehrere Szenen nach Liedern, die Hanns Eisler alsbald für den Freund schuf – die längst berühmten Majakowski-Gesänge -, dazu stellte Langhoff im Finale das Becher-Lied „Lenin“ von 1950.
Das Stück spielt im Jahre 1919, mitten in den Jahren des nachrevolutionären Bürgerkriegs. Die Gruppe der Kommunisten kämpft unter härtesten Bedingungen für die Festigung der Sowjetmacht. In der Stadt ist der Flecktyphus ausgebrochen. Nicht alle Verantwortlichen folgen den vom Vorsitzenden angeordneten Maßnahmen. Und in der Kaserne haben mehrere ehemals zaristische Offiziere und Soldaten nur scheinbar das Mäntelchen zu rot gewechselt, während sie mit der feindlichen Armee Denikins noch immer in Kontakt stehen. Diese planen für einen in der Stadt anstehenden Subbotnik den konterrevolutionären Putsch. Er wird am Ende verhindert, im Kampf gegen die Weißen fällt auch der Vorsitzende des Kreisparteikomitees. Die Revolution aber hat ein weiteres Mal gesiegt.
Bill-Bjelozerkowski: Sturm, Deutsches Theater, Premiere: 4. Dezember 1957
Regie: Wolfgang Langhoff, Musik: Hanns Eisler
Szenen aus einem Vorstellungs-Audiomitschnitt vom 12. April 1958
Kommentiert von Dr. Jürgen Schebera sind große Schauspieler der Langhoff-Ära am Deutschen Theater zu hören, neben Busch u. a. Gerhart Bienert, Herwart Grosse, Gisela May, Mathilde Danegger, Friedrich Richter, sowie Langhoff selbst in der Rolle eines Bolschewiken der ersten Stunde. Die gefeierte Inszenierung erlebte 70 Aufführungen bis zum Mai 1960.
Moderation: Carola Schramm
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Ernst Busch Gesellschaft.
Kosten: 3 €
Event Type
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Helle Panke e.V.
Kopenhagener Str. 9, 10437 BerlinHelle Panke e.V.
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Eintritt frei Mit Werner Heegewaldt, Ursula Hartwieg (Begrüßung), Marieluise Nordahl (Vortrag), Constanze Becker, Gabriel Schneider (szenische Lesung) In einer szenischen Lesung von
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Eintritt frei
Mit Werner Heegewaldt, Ursula Hartwieg (Begrüßung), Marieluise Nordahl (Vortrag), Constanze Becker, Gabriel Schneider (szenische Lesung)
In einer szenischen Lesung von Mitgliedern des Berliner Ensembles werden herausragende Inszenierungen lebendig. Grundlage sind die reichhaltigen Quellen aus dem Theaterarchiv.
Was einmal über die Bretter ging, geht nie ganz verloren. Denn das Theater, flüchtigste aller Künste, lebt in den Archiven weiter. Die bahnbrechenden Experimente auf der Bühne Bertolt Brechts wurden mit allen verfügbaren Mitteln festgehalten: auf Filmrollen und Fotografien, aber auch in Probenbüchern, Abendberichten, Kommentaren und Kritiken findet man die Spuren intensiver, schöpferischer Theaterpraxis, vom Manuskript über die Probenarbeit bis zur Nachbereitung jeder einzelnen Aufführung.
Anhand dieser Schätze erwecken Constanze Becker und Gabriel Schneider, Mitglieder des heutigen Berliner Ensembles, große Inszenierungen aus dessen Vergangenheit, von Mutter Courage (1949) bis Hauptmann von Köpenick (1989), wieder zum Leben.
Die szenische Lesung basiert auf den „Logbüchern“ des Berliner Ensembles, die alle Vorstellungen und Proben des Theaters dokumentieren. Dank des vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) getragenen Sonderprogramms zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts konnten diese besonderen Quellen zur Theatergeschichte konservatorisch gesichert werden.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK), im Rahmen der 3. KEK-Jahrestagung
Event Type
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Akademie der Künste – Pariser Platz
Pariser Platz 4, BerlinAkademie der Künste – Pariser Platz
Neulich in Berlin
Hindernis, Befreiung, Streitpunkt: Literarische Unverständlichkeit
Zum Workshop „Huh? Literary Incomprehensibility” an der FU Berlin.
So reden echte Leute
Im Februar 2026 veröffentlichte der Dramatiker und Hausregisseur des Maxim-Gorki-Theaters Hakan Savaş Mican seine acht Theaterstücke aus den letzten 16 Jahren in zwei Bänden beim Theaterverlag rua. Zweifellos hat Mican das postmigrantische Berliner Theater entscheidend geprägt. Aber wie lassen sich die multimedialen und kollaborativ entstandenen Stücke auf die Buchseite übersetzen? Das Gorki hat seine Stadt-Trilogie noch einmal gespielt und die neuen Bücher vorgestellt.
Eine Kunst des Vergessens?
Inwiefern wohnt der Literatur das Potenzial inne, dem Vergessen eine oder mehrere Formen zu verleihen und es dadurch spürbar, greifbar zu machen? Wann, warum und auf welche Weise vergessen Texte oder Figuren bestimmte Dinge? Die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule stand 2025 unter dem Thema „Forget it? Formen des Vergessens in der Literatur“.
Löcher in der sprachlichen Existenz
80 Jahre nach der Gründung des DDR-Schriftstellerverbands und 35 Jahre nach seiner Auflösung wurden im Berliner Haus der Poesie die Möglichkeiten von Literatur damals und heute besprochen. Das hätte das Potenzial gehabt, Literatur als Epochenspiegel zu denken – führte aber hauptsächlich zu unverhofft aufschlussreichen Diskursschleifen.
Traum und Kritik
Der Surrealismus ist genau diejenige Praxis, die zur kritischen Theorie passt, schreibt Elisabeth Lenk. Ein Workshop am Centre Marc Bloch widmete sich nun ihrem in Vergessenheit geratenen Werk, das eine Brücke zwischen den beiden vermeintlich so disparaten Strömungen bildet.
(Un)ordentliche Texte
Ist es tatsächlich Aufgabe der heutigen Kunst, Chaos in die Ordnung zu bringen, wie Theodor Adorno schreibt? Die Frage zur Beziehung von Literatur und Un-Ordnung in der Moderne wurde im Oktober im Rahmen der Nachwuchstagung Schreiben als Un-Ordnen in der Literatur ab dem 20. Jahrhundert an der HU Berlin verhandelt.
Alle Veranstaltungen für Literaturwissenschaftlerinnen in Berlin
Positionen
Nach dem Krieg
Das Kannibalische ist eine kolonial geprägte Figur des Anderen – aber geht es darum noch, wenn um 1920 in der deutschsprachigen Literatur gefressen, verschlungen, verdaut, angeeignet und zersetzt wird?
Berlin als Jewish Space?
In der jüdischen Gegenwartsliteratur geht es in den letzten Jahren vermehrt um Berlin. Dabei setzen sich die Texte mit romantisierenden Imaginationen eines ‚jüdischen Berlins‘ auseinander – und entwickeln widerständige Gegenbilder.
Schwangerschaft, Mutterschaft, Erschöpfung
Debatten um Sorgearbeit, Schwangerschaft und Mutterschaft werden seit den späten 2010er Jahren in aktivistischen, feuilletonistischen und literarischen Texten verstärkt mit den Themen Belastung, Überforderung und Erschöpfung verknüpft, wie an den Schlagworten Mental Load oder Regretting Motherhood deutlich wird. Diese Debatten sind jedoch bei Weitem nicht neu – auch nicht in der Literatur –, wie ein Blick zurück auf die Zeit der ersten Frauenbewegung zeigt.
Erweitern und Verdichten. Über kleine Formen
Unter dem Titel „Geistesgegenwart und Nachdenklichkeit. Kleine Formen der Intervention“ trafen sich am 6. und 7. Juli 2023 an der TU Dresden Forschende mit dem Ziel, kleine Formen und künstlerische Intervention zusammenzudenken.
Infrastrukturen. Über eine Theoriemetapher in den Geisteswissenschaften
In den letzten Jahren hat sich das geisteswissenschaftliche Interesse am Begriff der Infrastruktur intensiviert. Was leistet er – und welches Versprechen treibt seine Theoretisierung an?
Was heißt ‚Weltliteratur‘?
Nach dem Ende des Kalten Krieges waren die methodischen Prämissen der Weltliteraturforschung kaum ein Gegenstand der Diskussion. Mit Siraj Ahmed und Galin Tihanov haben jetzt zwei Autoren diese Prämissen hinterfragt.
Im Gespräch mit ...
Für uns als Menschen sehr interessant
Unlesbare Schrift löst Wut und Wissensdrang aus. Barbara Bausch von der FU Berlin im Gespräch über Maschinen, die lesen, wonach Kunst und Wissenschaft gemeinsam streben und über den neuen Band Illegibilities Reflecting Reading.
Berlin Syndrome
Russian playwright Polina Borodina talks about protest, censorship, and navigating the cultural landscape in Berlin.
„Und dann sind die Leute einfach nicht gegangen“
Seit 2017 betreibt ein Kollektiv aus aktuell 13 Akademiker*innen und Kulturarbeiter*innen den Schöneberger Projektraum diffrakt | zentrum für theoretische peripherie.
Vom Verblassen der Bilder
Soeben erschien die vierte Ausgabe der Online-Zeitschrift Bildbruch , die von einem in Berlin und Basel ansässigen Redaktionsteam herausgegeben wird und neue Studien im Bereich der Metaphorologie versammelt. Wir haben mit Sina Dell’Anno (Basel) und Simon Godart (Berlin) über das Aufbauen eines eigenen Online-Journals und die Macht der Sprachbilder gesprochen.
Politik des Übelnehmens
Mit dem Erstarken des Rechtspopulismus ist das „Ressentiment“ zu einer beliebten gesellschaftspolitischen Diagnose avanciert. Der Philosoph Dirk Setton geht in seinem aktuellen Forschungsprojekt der Funktionsweise des schillernden Begriffs nach.
Weaponizing Verse on the Battlefield
Jihadist groups such as the so-called Islamic State are known for their cunning propaganda. Kurstin Gatt examined their discursive and communicative strategies, focusing on a lesser-known tool: poetry.


