In unserer Serie Drei Sätze schreiben Literaturwissenschaftler*innen über eine Textpassage, die ihnen nie aus dem Kopf ging.
Mi20Mai9:3020:00Minima FormaliaMinor Details and Empty GesturesVeranstaltungsartKonferenz
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This conference takes an interest in minutiae at the levels of aesthetics, ethics, and politics. It invites smaller-scale perspectives to interrogate the interrelations between form
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This conference takes an interest in minutiae at the levels of aesthetics, ethics, and politics. It invites smaller-scale perspectives to interrogate the interrelations between form and content, and asks how aesthetics forms theory and how theory performs politics. Gravitating around those details that are often seen as inconsequential and unimportant, this conference gestures towards alternative ways of imagining and enacting form, performance, and the formless. Through the lenses of dust, drops, and gaps, reality looks different—blurred, unclear. Minima Formalia asks what role details play in understanding or altering our worldview, and whether one can make a grammar of small or empty gestures. Is the small, the unknown, the overlooked by definition better or more interesting than the big, the known, the noticed? Or does the devil lie in the details?
In English
9:30 Morning Coffee
9:45 – 10:00 Introduction by Nicolas Helm-Grovas, Jasmine Pisapia, Angelica Stathopoulos and Verónica Stedile Luna
10:00 – 11:45 Panel I ‘Gaps’
Introduction
Julian Isenia – Read Mi Like a Song: A Grammar of Redaction
Nile Davies – Pleasures of the Test
Discussion
11:45 – 12:15 Coffee Break
12:15 – 13:15 Screening
Works by Theresa Hak Kyung Cha:
Mouth to Mouth (1975)
Vidéoème (1976)
White Dust from Mongolia (1980, unfinished)
13:15 – 14:45 Lunch Break
14:45 – 16:30 Panel II ‘Drops’
Introduction
Esther Leslie – Drop as Lens
Alvina Chamberland – Melting Drops and Shattered Glass
Discussion
16:30 – 17:00 Coffee Break
17:00 – 18:30 Tontänze / ToneDances (a selection)
Introduction
Performance by Jule Flierl & Antonia Baehr
Discussion
18:30 – 19:00 Break
19:00 – 20:45 Panel 3 ‘Dust’
Introduction
Natascha Sadr Haghighian – Composed of Many
Rebecca Comay – When the Dust Settles
Discussion
Organized by
Nicolas Helm-Grovas, Jasmine Pisapia, Angelica Stathopoulos, and Verónica Stedile Luna
How to Attend
- At the venue: To attend in person, please register using this form.
- No online attendance / no livestream available (in-person only).
Event Type
Zeit
ICI Berlin
Christinenstr. 18-19ICI Berlin
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Zur Anmeldung This event brings together experts and researchers to examine the challenges facing academic freedom in global
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This event brings together experts and researchers to examine the challenges facing academic freedom in global and European contexts.
The day begins with a keynote from Stephanie Balme (Sciences Po Paris), presenting insights from her report Defending and Promoting Academic Freedom: A Global Issue, an Urgent Matter for France and Europe, followed by a Q&A session.
The event will be followed by two roundtable discussions :
How do academic freedoms erode and what can be done ?
How do French and German institutions abroad navigate the shoals of illiberal pressures on academic freedoms
⇒ More information and full programme of the Berlin-Brandenburg Academic Freedom Week 2026
Programm
1:00 pm : Welcome
13:15–14h00 : Keynote : Stéphanie Balme (Sciences Po)
2:15–3:30 pm : How do academic freedoms erode and what can be done ?
Roundtable 1 focuses on the forces eroding academic freedom worldwide, with case studies from different countries and regions in the world. Discussions will explore methods used to curtail academic freedom and the individual and collective responses from academia.
Benjamin Taunay (Aix-Marseille Université)
Aysen Uysal (Dokuz Eylul University / CERI- Sciences Po Paris)
Zsolt Boda (ELTE, Centre for Social Sciences, Budapest)
Ekaterina Rozova (Paris Nanterre University / UXIL, Campus Condorcet)
Moderation : Jakob Vogel (Sciences Po Paris)
3:45–5:00 pm : How do French and German institutions abroad navigate the shoals of illiberal pressures on academic freedoms
Roundtable 2 examines the experiences of scientists and researchers in Franco-German research centres operating in illiberal political contexts. The conversation highlights the challenges for European research structures, their potential to foster resistance in host countries, lessons for Western Europe, and insights into strengthening capacities for academic freedom under pressure.
Myriam Catusse : (Institut de Recherche sur le Maghreb Contemporain, Tunis, Hybrid)
Jens-Peter Hanssen (Orient Institut, Beirut, Hybrid)
Adrien Fauve (University Paris Saclay, Former director of the Institut français d’études sur l’Asie centrale)
Moderation : Klaus Oschema (DHI Paris)
Report to the evening pannel : Jay Rowell (CMB)
Event Type
Zeit
HU Berlin
Unter den Linden 6HU Berlin
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Sprache: Deutsch Wie wirken kulturpolitische Diskurse und Debatten sowie gesellschaftspolitische Transformationsprozesse in Ästhetiken und Produktionsweisen künstlerischer Arbeit hinein? Was sind Strategien ökologisch
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Sprache: Deutsch
Wie wirken kulturpolitische Diskurse und Debatten sowie gesellschaftspolitische Transformationsprozesse in Ästhetiken und Produktionsweisen künstlerischer Arbeit hinein? Was sind Strategien ökologisch und sozial nachhaltiger Theaterproduktion in der Freien Szene? Welche Herausforderungen stellen sich an die Archivierung immersiver und politischer Performances? Wie kann Theater Imaginationsräume für zukünftige Beziehungsweisen öffnen?
Über diese und andere Fragen sprechen Jule Gorke und Theresa Schütz mit Signa & Arthur Köstler, die mit SIGNA seit gut 25 Jahren immersive Performances entwerfen, sowie mit Katharina Pelosi vom queerfeministischen Kollektiv Swoosh Lieu.
Vorlesungsraum J32/102 der Freien Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin
Event Type
Zeit
OrganisatorInnen
Freie Universität Berlin
Habelschwerdter Allee 45, 14195 BerlinFreie Universität Berlin
Neulich in Berlin
So reden echte Leute
Im Februar 2026 veröffentlichte der Dramatiker und Hausregisseur des Maxim-Gorki-Theaters Hakan Savaş Mican seine acht Theaterstücke aus den letzten 16 Jahren in zwei Bänden beim Theaterverlag rua. Zweifellos hat Mican das postmigrantische Berliner Theater entscheidend geprägt. Aber wie lassen sich die multimedialen und kollaborativ entstandenen Stücke auf die Buchseite übersetzen? Das Gorki hat seine Stadt-Trilogie noch einmal gespielt und die neuen Bücher vorgestellt.
Eine Kunst des Vergessens?
Inwiefern wohnt der Literatur das Potenzial inne, dem Vergessen eine oder mehrere Formen zu verleihen und es dadurch spürbar, greifbar zu machen? Wann, warum und auf welche Weise vergessen Texte oder Figuren bestimmte Dinge? Die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule stand 2025 unter dem Thema „Forget it? Formen des Vergessens in der Literatur“.
Löcher in der sprachlichen Existenz
80 Jahre nach der Gründung des DDR-Schriftstellerverbands und 35 Jahre nach seiner Auflösung wurden im Berliner Haus der Poesie die Möglichkeiten von Literatur damals und heute besprochen. Das hätte das Potenzial gehabt, Literatur als Epochenspiegel zu denken – führte aber hauptsächlich zu unverhofft aufschlussreichen Diskursschleifen.
Traum und Kritik
Der Surrealismus ist genau diejenige Praxis, die zur kritischen Theorie passt, schreibt Elisabeth Lenk. Ein Workshop am Centre Marc Bloch widmete sich nun ihrem in Vergessenheit geratenen Werk, das eine Brücke zwischen den beiden vermeintlich so disparaten Strömungen bildet.
(Un)ordentliche Texte
Ist es tatsächlich Aufgabe der heutigen Kunst, Chaos in die Ordnung zu bringen, wie Theodor Adorno schreibt? Die Frage zur Beziehung von Literatur und Un-Ordnung in der Moderne wurde im Oktober im Rahmen der Nachwuchstagung Schreiben als Un-Ordnen in der Literatur ab dem 20. Jahrhundert an der HU Berlin verhandelt.
Imaginarien der Wirklichkeit
Wie können Utopien heute noch gedacht werden? Dieser Frage widmete sich im November die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien.
Alle Veranstaltungen für Literaturwissenschaftlerinnen in Berlin
Positionen
Nach dem Krieg
Das Kannibalische ist eine kolonial geprägte Figur des Anderen – aber geht es darum noch, wenn um 1920 in der deutschsprachigen Literatur gefressen, verschlungen, verdaut, angeeignet und zersetzt wird?
Berlin als Jewish Space?
In der jüdischen Gegenwartsliteratur geht es in den letzten Jahren vermehrt um Berlin. Dabei setzen sich die Texte mit romantisierenden Imaginationen eines ‚jüdischen Berlins‘ auseinander – und entwickeln widerständige Gegenbilder.
Schwangerschaft, Mutterschaft, Erschöpfung
Debatten um Sorgearbeit, Schwangerschaft und Mutterschaft werden seit den späten 2010er Jahren in aktivistischen, feuilletonistischen und literarischen Texten verstärkt mit den Themen Belastung, Überforderung und Erschöpfung verknüpft, wie an den Schlagworten Mental Load oder Regretting Motherhood deutlich wird. Diese Debatten sind jedoch bei Weitem nicht neu – auch nicht in der Literatur –, wie ein Blick zurück auf die Zeit der ersten Frauenbewegung zeigt.
Erweitern und Verdichten. Über kleine Formen
Unter dem Titel „Geistesgegenwart und Nachdenklichkeit. Kleine Formen der Intervention“ trafen sich am 6. und 7. Juli 2023 an der TU Dresden Forschende mit dem Ziel, kleine Formen und künstlerische Intervention zusammenzudenken.
Infrastrukturen. Über eine Theoriemetapher in den Geisteswissenschaften
In den letzten Jahren hat sich das geisteswissenschaftliche Interesse am Begriff der Infrastruktur intensiviert. Was leistet er – und welches Versprechen treibt seine Theoretisierung an?
Was heißt ‚Weltliteratur‘?
Nach dem Ende des Kalten Krieges waren die methodischen Prämissen der Weltliteraturforschung kaum ein Gegenstand der Diskussion. Mit Siraj Ahmed und Galin Tihanov haben jetzt zwei Autoren diese Prämissen hinterfragt.
Im Gespräch mit ...
Für uns als Menschen sehr interessant
Unlesbare Schrift löst Wut und Wissensdrang aus. Barbara Bausch von der FU Berlin im Gespräch über Maschinen, die lesen, wonach Kunst und Wissenschaft gemeinsam streben und über den neuen Band Illegibilities Reflecting Reading.
Berlin Syndrome
Russian playwright Polina Borodina talks about protest, censorship, and navigating the cultural landscape in Berlin.
„Und dann sind die Leute einfach nicht gegangen“
Seit 2017 betreibt ein Kollektiv aus aktuell 13 Akademiker*innen und Kulturarbeiter*innen den Schöneberger Projektraum diffrakt | zentrum für theoretische peripherie.
Vom Verblassen der Bilder
Soeben erschien die vierte Ausgabe der Online-Zeitschrift Bildbruch , die von einem in Berlin und Basel ansässigen Redaktionsteam herausgegeben wird und neue Studien im Bereich der Metaphorologie versammelt. Wir haben mit Sina Dell’Anno (Basel) und Simon Godart (Berlin) über das Aufbauen eines eigenen Online-Journals und die Macht der Sprachbilder gesprochen.
Politik des Übelnehmens
Mit dem Erstarken des Rechtspopulismus ist das „Ressentiment“ zu einer beliebten gesellschaftspolitischen Diagnose avanciert. Der Philosoph Dirk Setton geht in seinem aktuellen Forschungsprojekt der Funktionsweise des schillernden Begriffs nach.
Weaponizing Verse on the Battlefield
Jihadist groups such as the so-called Islamic State are known for their cunning propaganda. Kurstin Gatt examined their discursive and communicative strategies, focusing on a lesser-known tool: poetry.



