In unserer Rubrik Fragebogen.doc stellen wir in loser Folge aktuelle literaturwissenschaftliche Promotionsprojekte aus Berlin vor.
Heute: Fanny Helena Wehner vom EXC 2020 Temporal Communities (Freie Universität Berlin), dem Institut für Slawistik und Hungarologie der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL).
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Zum Auftakt der öffentlichen Veranstaltungsreihe diskutiert Monika Grütters mit Petra Pau und Edgar Selge. Angesichts zunehmender gesellschaftlicher und politischer Polarisierung fokussiert das
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Zum Auftakt der öffentlichen Veranstaltungsreihe diskutiert Monika Grütters mit Petra Pau und Edgar Selge.
Angesichts zunehmender gesellschaftlicher und politischer Polarisierung fokussiert das Büro der öffentlichen Sache die Frage, welche kulturellen und institutionellen Bedingungen eine demokratische Gesellschaft braucht, damit Öffentlichkeit, Urteilskraft und demokratischer Streit bestehen können.
Zu der öffentlichen Veranstaltungsreihe werden Personen aus unterschiedlichen Bereichen – Politik, Kunst/Kultur, Wirtschaft, Medien, Kirche, Sport, Militär etc. – eingeladen, mit ein bis zwei Personen ihrer Wahl zu einem Thema zu diskutieren, zu dem sie explizit unterschiedlicher Ansicht sind.
Beim Auftaktgespräch am 6. Oktober diskutiert Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien a. D., mit Petra Pau, Bundestagsvizepräsidentin a. D., und Akademie-Mitglied Edgar Selge, Schauspieler und Autor, zum Thema Teilhabe an demokratischen Prozessen.
Begrüßung:
Manos Tsangaris, Präsident der Akademie der Künste und Komponist
Es diskutieren:
Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien a. D.
Petra Pau, Bundestagsvizepräsidentin a. D.
Edgar Selge, Schauspieler, Autor und Mitglied der Sektion Darstellende Kunst der Akademie der Künste
Moderation:
Anh-Linh Ngo, Vizepräsident der Akademie der Künste und Architekturpublizist
Event Type
Zeit
Akademie der Künste – Pariser Platz
Pariser Platz 4, BerlinAkademie der Künste – Pariser Platz
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Die I.G. Farben – „Interessengemeinschaft Farbenindustrie“– war ein zwischen 1925 und 1945 agierender, die BASF, Bayer, Hoechst und weitere Betriebe umfassender deutscher Unternehmensverbund, damals der
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Die I.G. Farben – „Interessengemeinschaft Farbenindustrie“– war ein zwischen 1925 und 1945 agierender, die BASF, Bayer, Hoechst und weitere Betriebe umfassender deutscher Unternehmensverbund, damals der größte und mächtigste Chemiekonzern der Welt. Auf dem Gelände des Konzentrationslagers Auschwitz errichtete die I.G. Farben 1942-1945 – unter der Bezeichnung „I.G. Auschwitz“ – ein Chemiewerk, das die größte chemische Fabrik Osteuropas und zugleich ein Brückenkopf für die Germanisierung bis zum Ural werden sollte. I.G. Auschwitz steht für die historisch einzigartige Verbindung von kapitalistischem Unternehmensgeist und nationalsozialistischem Judenhass. Die gnadenlose Ausbeutungspraxis der I.G. Farben kulminierte in der Vernichtung durch Arbeit. In einer erfolgsorientierten, nationalistisch, sozialdarwinistisch und antisemitisch aufgeheizten Atmosphäre waren in erster Linie jüdische Menschen einer bürokratisch akkurat organisierten und betriebswirtschaftlich durchkalkulierten Vernutzung bis zum Tode ausgeliefert. I.G. Auschwitz war die Ausgeburt einer mörderischen Arbeitsideologie. I.G. Auschwitz steht für das, was „Arbeit“ unter dem Vorzeichen einer maximalen Auspressung und der Idealisierung eines elitären Leistungstyps zu werden droht: ein Hort von Unfreiheit, Leid und frühem Tod.
Der Vortrag stellt jüdische Biografien vor, die als Gegengeschichte zur Lohnarbeit im Kapitalismus verstanden werden können, als Ideengeschichte für die Befreiung des Menschen von Ausbeutung, Unterdrückung und Knechtschaft. Er widmet sich emanzipatorisch orientierten Philosophen und Philosophinnen, Schriftsteller/innen sowie sozialmedizinisch, sozialwissenschaftlich und sozialpolitisch aktiven Frauen und Männern, die von den Nazis ermordet, vertrieben oder vergessen gemacht wurden: Theodor Lessing, Emmanuel Levinas, Simone Weil, Edith Stein, Primo Levi, Ludwig Teleky, Käthe Leichter und Julius Berger. Dass die genannten Jüdinnen und Juden sind, dass sie für ihre Überzeugungen mit Verfolgung, Exil oder Tod bezahlten, ist kein Zufall. Sozialethisch orientierter Humanismus war den Deutschnationalen immer schon verhasst. Der Vortrag erinnert sich und gedenkt der genannten Jüd*innen und der vielen Ungenannten, die den Nazis Widerstand leisteten. Wir wollen gemeinsam diskutieren, wie wir auch heute den „Messern des Hasses“ (Nelly Sachs) entgegentreten können, wie es gelingen kann, sich von den Fesseln arbeitsideologischen, sozialdarwinistischen und deutschnationalen Denkens zu befreien und für Mitmenschlichkeit und Verantwortung, für den „Humanismus des anderen Menschen“ (Levinas), einzustehen.
Referent: Wolfgang Hien
Moderation: Birgit Ziener
Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Rosa Luxemburg Stiftung.
Kosten: 2 €
Event Type
Zeit
Helle Panke e.V.
Kopenhagener Str. 9, 10437 BerlinHelle Panke e.V.
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Während in einem beispiellosen Hitzesommer große Teile Europas im Wortsinne brennen, ist der Klimawandel als Gegenstand öffentlicher Diskussion und politischen Handelns nahezu vollständig von der
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Während in einem beispiellosen Hitzesommer große Teile Europas im Wortsinne brennen, ist der Klimawandel als Gegenstand öffentlicher Diskussion und politischen Handelns nahezu vollständig von der Bildfläche verschwunden. Wie ferne Vergangenheit wirkt, dass vor gerade einmal sieben Jahren rund sechs Millionen Menschen weltweit an Klimastreiks teilnahmen, um mit ihm ein Umdenken der Politik zu erzwingen.
Angesichts dieser Ausgangslage lädt diffrakt im Rahmen der Reihe damaged deliberations zu einer kontrazyklischen Übung mit Jacob Blumenfeld („Dialektik der Petrifizierung“, „Was war Sozialisierung?“) und Daniela Russ (Working Nature. A History of the Energy Economy). Dennn mit den massiven Protestbewegungen verbanden sich damals Hoffnungen, dass sich von hier aus auch eine politische Erneuerung im globalen Maßstab vollziehen könnte, die nicht zuletzt den neoliberalen Status Quo und sein Mantra der Alternativlosigkeit wie die unternehmerische Übermacht zu brechen in der Lage wäre. Das globale Problem menschengemachter Klimawandel setzte mit seinen ungleichen Ursachen wie auch seinen ungleich sich auswirkenden Folgen nicht nur Fragen der globalen Gerechtigkeit auf die Agenda, sondern verlangte zu seiner Lösung auch nach globaler Abstimmung und Kooperation.
Von dieser Hoffnung ist nur noch das Schreckensbild einer totalitären Klimabewegung geblieben, das Regierungen und fossile Energieunternehmen malen, um unverdrossen weiterzumachen wie bisher. Der Zusammenhang von Naturausbeutung, kapitalistischem Wirtschaftswachstum und sozialer Integration, wie er als wesentlich für die Ausweitung des westlich-liberalen Demokratiemodells charakterisiert wurde, hat sich nicht so leicht verwandeln lassen. Und das, obwohl die Einsicht in die natürlichen Grenzen unbegrenzten Wachstums wie auch in die innere Krisenhaftigkeit dieser Wirtschaftsweise so weit verbreitet ist wie vielleicht noch nie zuvor.
Mehr noch: Der Knoten aus individuellen Freiheitsrechten und wirtschaftlichem Wohlstand droht sich in der Zuspitzung nationaler Konkurrenz fester zuzuziehen, die angesichts der als unausweichlich gedachten Klimakatastrophe vor allem die eigene Haut – und mit ihr womöglich eben auch Reste ihrer nationalen demokratischen Institutionen – retten möchte. Sie ist dafür bereit, die Zukunft aufzugeben und schon in der Gegenwart alle Übrigen unter den Bus zu werfen. Während die Zerstörung der Natur als unabwendbare Tatsache hingenommen, eine Lösung allenfalls in technologischer Innovation, einen Noch-mehr an Wachstum und Konkurrenz halluziniert wird, suggeriert restriktive Migrationspolitik Wirkmacht und Souveränität. Darin berührt sich die Verwaltung des Status Quo mit der Apokalyptik faschistischer politischer Projekte, die nicht von ungefähr im Aufwind sind.
Diese Verschiebungen haben aber auch auf der linken Gegenseite Spuren hinterlassen, wo der Klimawandel überhaupt noch Thema ist. Während die einen ihr Heil selbst in autoritären staatlichen Maßgaben suchen, weil die liberalen Institutionen und langsamen Verfahren der Deliberation zumal im Weltmaßstab so offenkundig an der Herausforderung versagen, und Vorbilder dafür im Kriegskommunismus, einer Klimadiktatur oder der Volksrepublik China finden, bereiten sich andere mit Konzepten der Kollapsologie und des – nun allerdings im Gegensatz zur Rechten solidarischen – Preppens auf die Katastrophe vor, die für viele doch schon längst eingetreten ist. Ein Umgang mit dem Klimawandel, der ihn eindämmt und zugleich mit seinen unausweichlichen Folgen einen gerechten Umgang findet, und die demokratische Organisation unserer Gemeinwesen samt individuellen Freiheiten scheinen zu Gegensätzen geworden zu sein.
Im Gespräch werden Daniela Russ und Jacob Blumenfeld nachzeichnen, wie es zu dieser Verschiebung gekommen ist. Welche längere Vorgeschichte hat sie? Was ist im Rückblick von den Hoffnungen und Erwartungen zu halten, die sich darauf richteten, im Umgang mit dem Klimawandel auch die politische Organisation unseres gemeinsamen Lebens in solidarischer und freiheitlicher Weise erneuern zu können?
Lohnt es sich, angesichts der wenig attraktiven politischen Wahlmöglichkeit zwischen Klimaschutz und Demokratie, die sich auf allen Seiten der politischen Spaltungslinien aufzudrängen scheint, in der Geschichte nach anderen Abzweigungen zu suchen – etwa nach alternativen Modellen von Freiheit, Mitbestimmung, Wohlstand, Energie und Natur oder auch nach lange zur Seite geschoben Konzepten wie (ökonomischer) Planung und Sozialisierung – und sie auf ihr Potenzial für die Gegenwart abzuklopfen? Und wie überwinden wir, was einem solchen anderen Weg derzeit ganz augenfällig entgegensteht?
Diese Fragen werden sich in einem Gespräch nicht beantworten lassen. Aber wenn das diesen Sommer massenhaft geteilte Meme, dass es sich bei ihm um den kältesten Sommer des Rests unserer Leben handeln wird, nicht einfach nur zynische Resignation ausdrücken soll, sondern Einsicht in die Notwendigkeit zu handeln, wird kein Weg daran vorbeiführen, auch unsere politischen Konzepte daraufhin zu befragen, wo sie in die gegenwärtige Situation verstrickt sind – nicht zuletzt, um herauszufinden, wo sie sich wirkungsvoll gegen ein Weiter-so wenden lassen.
Event Type
Zeit
diffrakt | zentrum für theoretische peripherie
Neulich in Berlin
Hindernis, Befreiung, Streitpunkt: Literarische Unverständlichkeit
Zum Workshop „Huh? Literary Incomprehensibility” an der FU Berlin.
So reden echte Leute
Im Februar 2026 veröffentlichte der Dramatiker und Hausregisseur des Maxim-Gorki-Theaters Hakan Savaş Mican seine acht Theaterstücke aus den letzten 16 Jahren in zwei Bänden beim Theaterverlag rua. Zweifellos hat Mican das postmigrantische Berliner Theater entscheidend geprägt. Aber wie lassen sich die multimedialen und kollaborativ entstandenen Stücke auf die Buchseite übersetzen? Das Gorki hat seine Stadt-Trilogie noch einmal gespielt und die neuen Bücher vorgestellt.
Eine Kunst des Vergessens?
Inwiefern wohnt der Literatur das Potenzial inne, dem Vergessen eine oder mehrere Formen zu verleihen und es dadurch spürbar, greifbar zu machen? Wann, warum und auf welche Weise vergessen Texte oder Figuren bestimmte Dinge? Die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule stand 2025 unter dem Thema „Forget it? Formen des Vergessens in der Literatur“.
Löcher in der sprachlichen Existenz
80 Jahre nach der Gründung des DDR-Schriftstellerverbands und 35 Jahre nach seiner Auflösung wurden im Berliner Haus der Poesie die Möglichkeiten von Literatur damals und heute besprochen. Das hätte das Potenzial gehabt, Literatur als Epochenspiegel zu denken – führte aber hauptsächlich zu unverhofft aufschlussreichen Diskursschleifen.
Traum und Kritik
Der Surrealismus ist genau diejenige Praxis, die zur kritischen Theorie passt, schreibt Elisabeth Lenk. Ein Workshop am Centre Marc Bloch widmete sich nun ihrem in Vergessenheit geratenen Werk, das eine Brücke zwischen den beiden vermeintlich so disparaten Strömungen bildet.
(Un)ordentliche Texte
Ist es tatsächlich Aufgabe der heutigen Kunst, Chaos in die Ordnung zu bringen, wie Theodor Adorno schreibt? Die Frage zur Beziehung von Literatur und Un-Ordnung in der Moderne wurde im Oktober im Rahmen der Nachwuchstagung Schreiben als Un-Ordnen in der Literatur ab dem 20. Jahrhundert an der HU Berlin verhandelt.
Alle Veranstaltungen für Literaturwissenschaftlerinnen in Berlin
Positionen
Nach dem Krieg
Das Kannibalische ist eine kolonial geprägte Figur des Anderen – aber geht es darum noch, wenn um 1920 in der deutschsprachigen Literatur gefressen, verschlungen, verdaut, angeeignet und zersetzt wird?
Berlin als Jewish Space?
In der jüdischen Gegenwartsliteratur geht es in den letzten Jahren vermehrt um Berlin. Dabei setzen sich die Texte mit romantisierenden Imaginationen eines ‚jüdischen Berlins‘ auseinander – und entwickeln widerständige Gegenbilder.
Schwangerschaft, Mutterschaft, Erschöpfung
Debatten um Sorgearbeit, Schwangerschaft und Mutterschaft werden seit den späten 2010er Jahren in aktivistischen, feuilletonistischen und literarischen Texten verstärkt mit den Themen Belastung, Überforderung und Erschöpfung verknüpft, wie an den Schlagworten Mental Load oder Regretting Motherhood deutlich wird. Diese Debatten sind jedoch bei Weitem nicht neu – auch nicht in der Literatur –, wie ein Blick zurück auf die Zeit der ersten Frauenbewegung zeigt.
Erweitern und Verdichten. Über kleine Formen
Unter dem Titel „Geistesgegenwart und Nachdenklichkeit. Kleine Formen der Intervention“ trafen sich am 6. und 7. Juli 2023 an der TU Dresden Forschende mit dem Ziel, kleine Formen und künstlerische Intervention zusammenzudenken.
Infrastrukturen. Über eine Theoriemetapher in den Geisteswissenschaften
In den letzten Jahren hat sich das geisteswissenschaftliche Interesse am Begriff der Infrastruktur intensiviert. Was leistet er – und welches Versprechen treibt seine Theoretisierung an?
Was heißt ‚Weltliteratur‘?
Nach dem Ende des Kalten Krieges waren die methodischen Prämissen der Weltliteraturforschung kaum ein Gegenstand der Diskussion. Mit Siraj Ahmed und Galin Tihanov haben jetzt zwei Autoren diese Prämissen hinterfragt.
Im Gespräch mit ...
Für uns als Menschen sehr interessant
Unlesbare Schrift löst Wut und Wissensdrang aus. Barbara Bausch von der FU Berlin im Gespräch über Maschinen, die lesen, wonach Kunst und Wissenschaft gemeinsam streben und über den neuen Band Illegibilities Reflecting Reading.
Berlin Syndrome
Russian playwright Polina Borodina talks about protest, censorship, and navigating the cultural landscape in Berlin.
„Und dann sind die Leute einfach nicht gegangen“
Seit 2017 betreibt ein Kollektiv aus aktuell 13 Akademiker*innen und Kulturarbeiter*innen den Schöneberger Projektraum diffrakt | zentrum für theoretische peripherie.
Vom Verblassen der Bilder
Soeben erschien die vierte Ausgabe der Online-Zeitschrift Bildbruch , die von einem in Berlin und Basel ansässigen Redaktionsteam herausgegeben wird und neue Studien im Bereich der Metaphorologie versammelt. Wir haben mit Sina Dell’Anno (Basel) und Simon Godart (Berlin) über das Aufbauen eines eigenen Online-Journals und die Macht der Sprachbilder gesprochen.
Politik des Übelnehmens
Mit dem Erstarken des Rechtspopulismus ist das „Ressentiment“ zu einer beliebten gesellschaftspolitischen Diagnose avanciert. Der Philosoph Dirk Setton geht in seinem aktuellen Forschungsprojekt der Funktionsweise des schillernden Begriffs nach.
Weaponizing Verse on the Battlefield
Jihadist groups such as the so-called Islamic State are known for their cunning propaganda. Kurstin Gatt examined their discursive and communicative strategies, focusing on a lesser-known tool: poetry.


