Mi24Jun18:3020:00Biografie und GewaltGespräch mit Irina Scherbakowa und Helena JaneczekVeranstaltungsartGespräch

Details

In Lebensgeschichten eröffnet sich eine komplexe Sicht auf Gewalt, die in geschlossenen Geschichtsdarstellungen oft verloren geht. Wie wirken diese Erfahrungen über lange Zeiträume, in Familiengedächtnissen, fort? Und was geschieht, wenn sich unterschiedliche Gewalterfahrungen überlagern? 

Im Gespräch: Irina Scherbakowa, Germanistin, Mitbegründerin von Memorial und Friedensnobelpreisträgerin, und Helena Janeczek, Schriftstellerin 

Legacies of Occupation. Nationalsozialismus und europäische Gegenwart

Der Zweite Weltkrieg und die deutsche Besatzung in Europa endeten vor mehr als 80 Jahren. Doch die damit verbundenen Gewalterfahrungen prägen die europäischen Gesellschaften bis heute. Auf Einladung des ZWBE diskutieren prominente Stimmen diese Auswirkungen in Bezug auf aktuelle politische Konflikte, wirtschaftliche Langzeitentwicklungen, gesellschaftliches Zusammenleben, Kultur und Formen der Erinnerung.

Eine Gesprächsreihe des Dokumentationszentrums „Zweiter Weltkrieg und deutsche Besatzung in Europa“ (ZWBE)

Moderation: Sabine Adler (Deutschlandfunk)

Ort: 2. OG im Pei-Bau, DHM

Veranstaltung in deutscher Sprache, teils mit Simultanübersetzung 

Teilnahme: vor Ort (die Veranstaltung wird per Video aufgezeichnet)TicketsSeite nach oben scrollen

Event Type

Zeit

24. Juni 2026 18:30 - 20:00(GMT+02:00)

Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Deutsches Historisches Museum