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Christel Hoffmann hat ein Buchprojekt erarbeitet, das biographische Interviews mit Frauen versammelt, die in der DDR mit Kindern und Jugendlichen Theater spielten und wie sie
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Christel Hoffmann hat ein Buchprojekt erarbeitet, das biographische Interviews mit Frauen versammelt, die in der DDR mit Kindern und Jugendlichen Theater spielten und wie sie versuchten, während und nach der Wende als Theaterpädagoginnen Fuß zu fassen. An diesem Nachmittag kommen drei der Interviewten mit ihr zusammen – für ein Gespräch über ihre Lebenswege in zwei Gesellschaftsordnungen, die zugleich die Geschichte eines Faches beleuchtet, dessen östliche Seite oft im Verborgenen geblieben ist.
Im Zeichen der emanzipatorischen Theaterpraxis mit Laien, für die Asja Lācis steht, fragen wir gemeinsam: Welche Räume gab es in der DDR für eine freie, emanzipatorische Theaterarbeit, die das Kind als eigenständiges Subjekt ernst nahm? Welche Traditionslinien der Reformpädagogik der 1920er Jahre – Laban, Orff, Brecht – wirkten fort, auch gegen staatliche Widerstände? Und was davon trägt heute noch – in der Theaterpädagogik und darüber hinaus?
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter asjalacis@posteo.de.
Wir freuen uns auf Euer/Ihr Kommen.
