Artur Klinau im Gespräch mit Annett Gröschner

Fr22Apr18:00Fr20:00Artur Klinau im Gespräch mit Annett GröschnerÜber den Gelben FlussVeranstaltungsartBuchvorstellung,Gespräch,Lesung

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Lesung: Iryna Herasimowisch

Belarusisch / Deutsch / Mit konsekutiver Übersetzung / 

Der belarusische Autor und Künstler Artur Klinau stellt sein neues Buch “Acht Tage Revolution. Ein dokumentarisches Journal aus Minsk” vor, das 2021 bei Suhrkamp erschienen ist. Das Buch schildert die ersten acht Tage nach den belarusischen Präsidentschaftswahlen 2020, als der autoritäre Staat die Proteste Tausender Menschen gegen das offizielle Wahlergebnis brutal niederschlug. Auf Grundlage seiner eigenen Erfahrungen in diesen Tagen – als Mensch, Staatsbürger, Vater, Augenzeuge und Teilnehmer – beschäftigt sich Klinau mit Autoritarismus und Diktatur und sucht nach den Wurzeln der für derartige politische Systeme typischen Gewalt.

Neben dem Gespräch zwischen Artur Klinau und Annett Gröschner werden Passagen aus seinem Buch auf Belarusisch und Deutsch von Iryna Herasimovich gelesen.

Artur Klinau (geb. 1965 in Minsk) ist Schriftsteller und Architekt und gilt als einer der wichtigsten Künstler seines Landes. In deutscher Übersetzung erschienen 2006 “Minsk. Sonnenstadt der Träume” (Suhrkamp, Ü: Volker Weichsel), 2015 der Roman “Schalom” (edition FotoTapeta, Ü: Thomas Weiler) und “Acht Tage Revolution. Ein dokumentarisches Journal aus Minsk” (Suhrkamp, Ü: Volker Weichsel und Thomas Weiler).

Annett Gröschner (geb. 1964, in Magdeburg) ist Schriftstellerin, Journalistin, Dozentin und seit 2012 Gastperformerin bei She She Pop. Bekannt wurde sie vor allem mit ihren Romanen “Moskauer Eis” (2000) und “Walpurgistag” (2011). Sie veröffentlicht Lyrik, Prosa, Dokumentarliteratur, Radiofeatures und Theaterstücke und war an zahlreichen interdisziplinären Ausstellungen beteiligt.

Iryna Herasimovich (geb. 1978 in Minsk) ist Literaturübersetzerin zahlreicher deutschsprachiger Autor:innen ins Belarusische. Sie arbeitet als Dramaturgin und Kuratorin im Bereich bildende Kunst und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seit 2021 ist sie Doktorandin am Slavischen Seminar der Universität Zürich.

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Zeit

22. April 2022 18:00 - 20:00(GMT+02:00)

HAU - Hebbel am Ufer

Stresemannstr. 29, 10963 Berlin

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