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Im Rahmen des Festivals ›Barrio | Bairro Berlin‹Spanisch/Deutsch mit Simultandolmetschung Mit einem Symposium (10–18 Uhr) und einer abendlichen Lesung gastiert das
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Im Rahmen des Festivals ›Barrio | Bairro Berlin‹
Spanisch/Deutsch mit Simultandolmetschung
Mit einem Symposium (10–18 Uhr) und einer abendlichen Lesung gastiert das Festival Barrio | Bairro Berlin im LCB.
Wie verändert sich Literatur, wenn sie Kontinental- und Sprachgrenzen überschreitet? Diese Frage steht im Mittelpunkt des ersten Symposiums des Festivals, das die Dynamik lateinamerikanischer Gegenwartsliteratur in Europa beleuchtet – von ihrer Entstehung in der Diaspora bis zu ihrer Rezeption.
PROGRAMM SYMPOSIUM
10:30— 12:30 h
Bewegte Gemeinschaften | Comunidades (con)movidas
Netze aus Worten: Lateinamerikanische Messen, Buchhandlungen und Verlage in Europa. Gespräch mit Luisa Futoransky, Carmen Ulloa Donoso, Enrique Zattara.
Moderation: Juan Carlos Méndez
Wie wird eine Literatur international? Wir wollen sprechen über die Verbreitung lateinamerikanischer Literatur in Europa: Wer sind ihre Akteur:innen, wer ihre Mittler:innen? Der argentinische Dichter und Kritiker Enrique Zattara lebt in London und betreibt den Verlag Equidistancias, der Werke lateinamerikanischer Autor:innen der Diaspora verlegt. Luisa Futuransky lebt seit vielen Jahren in Frankreich und engagiert sich für lateinamerikanische Literatur, zuletzt für den letzten spanischen Buchladen in Paris: Cienfuegos. Claudia Ulloa ist eine peruanische Schriftstellerin, die im norwegischen Trondheim lebt und in ihrem Roman Yo maté un perro en Rumania über das Leben von Migranten schreibt.
13:30 — 15:30 h
Die reisende Sprache: Schreiben in der Fremde.
Gespräch mit Luciana Rangel, José Luis Rico und Ariel Maceo Téllez.
Moderation: Esther Andradi
Wie entsteht neue lateinamerikanische Literatur jenseits der Grenzen des Kontinents? In dieser Podiumsdiskussion möchten wir uns mit der Erfahrung auseinandersetzen, lateinamerikanische Literatur in Europa zu schreiben. Wie schreibt man außerhalb der eigenen Sprache? Welche Strategien werden dabei angewendet und welche Verschmelzungen sind zu spüren? Luciana Rangel ist eine brasilianische Schriftstellerin und Journalistin, die in Berlin lebt. Sie hat unter anderem den Text (fast) alles in Ordnung / Está (quase) tudo bem veröffentlicht, in dem sie über ihren Migrationsprozess reflektiert. José Luis Rico ist ein Dichter aus Mexiko, der seit einigen Jahren in Finnland lebt und sich der Unterstützung lateinamerikanischer Literatur widmet; gemeinsam mit Roxana Crisólogo ist er an der Literaturplattform Sivuvalo beteiligt. Ariel Maceo Téllez ist ein im Exil lebender kubanischer Dichter. Er ist in Düsseldorf ansässig und wurde mit dem PEN-Stipendium „Writers in Exile 2024“ ausgezeichnet. Sein jüngster Gedichtband „Leck mich am Flan“ ist auf Deutsch bei Parasitenpresse erschienen.
15:45 — 17:45 h
Texte im Transit: Zur Übersetzung der lateinamerikanischen Literatur heute.
Gespräch mit Ilide Carmignani, Friederike von Criegern und Isabelle Gugnon.
Moderation: Christiane Quandt
Wie könnte man eine Kultur sonst verstehen, wenn nicht dadurch, dass man bei der Übersetzung die eigene Sprache hinterfragt? Drei erfahrene Übersetzerinnen kommen zusammen, um über die Herausforderungen, den Stellenwert und die Relevanz der Übersetzung lateinamerikanischer Literatur für die europäische Kultur zu sprechen. Die italienische Übersetzerin Ilide Carmignani ist seit 1984 für die Übertragung der Werke der größten Namen des lateinamerikanischen Boom sowie der wichtigsten Autoren dieses Jahrhunderts verantwortlich. Isabelle Gugnon ist die französische Stimme lateinamerikanischer Gegenwartsautoren und Friederike von Criegern ist eine der deutschen Übersetzerinnen, die sich durch die Qualität ihrer Arbeit bei besonders anspruchsvollen Projekten auszeichnet.
Ausführliches Festivalprogramm auf www.barrioberlin.de.
In Zusammenarbeit mit Barrio | Bairro Berlin, mit Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds und von PEN Deutschland.
Eintritt frei. Anmeldung zum Symposium: info@barrioberlin.de.
