Januar 2022

Fr28Jan10:15Fr11:45Christoph Markschies, Eva Elm & Dorothee Elm von der OstenDas Wissen von den Tieren in der Spätantike. Transfer und Wandel

Details

Entsprechend der Konjunktur der Human Animal Studies ist den Tieren in der Antike, insbesondere der Mensch-Tier-Beziehung, in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von Studien gewidmet worden. Auffällig ist allerdings die Forschungslücke, die für die Zeit der Spätantike besteht, insbesondere vor dem Hintergrund eines stetigen Anstiegs anderer Publikationen zu dieser wichtigen Transformationsphase.

Das Projekt will dazu beitragen, diese Lücke zu schließen und mit Hilfe eines methodischen und terminologischen Instrumentariums, das im Kontext des SFB 980 „Episteme in Bewegung“ erarbeitet wurde, untersuchen, welche Bewegungen es im Wissen von den Tieren zwischen Antike und Spätantike gegeben hat. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf intra- und transgenerischen sowie syn- und diachronen Veränderungen in Wissensbeständen liegen, die durch den gewählten Fokus auf die Tiere greifbar werden. Mit Hilfe von Wissenskonzeptionen, wie sie insbesondere im Rahmen dieses SFBs entwickelt wurden, soll auf diese Weise auch in den Blick genommen werden, wie genau Neuordnungen des Wissens in der christlichen Spätantike konfiguriert wurden. Der Fokus auf die Tiere soll es also ermöglichen, den Blick auf Veränderungen von Wissensbeständen und -ordnungen zu schärfen und somit darüber hinaus neue Grenzziehungen im Bereich von Identitätsdiskursen nachzuvollziehen. 

Weitere Informationen

Die Veranstaltung findet aller Voraussicht digital statt. Nicht-SFB-Mitglieder melden sich bitte bei Interesse unter info@sfb-episteme.de an und bekommen dann einen Zugangslink zugeschickt.

Mehr anzeigen

OrganisatorInnen

Freie Universität BerlinHabelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin