Februar 2020

Do27Feb19:30»Das neue Wir«Olga Grjasnowa und Jan Plamper im Gespräch mit Uffa Jensen

Details

Ein Viertel der Deutschen hat einen Migrationshintergrund – so die Statistik. Aber was bedeutet das? Und wie kam es dazu? Der Historiker Jan Plamper diskutiert mit der Schriftstellerin Olga Grjasnowa über Migration, und zwar am Beispiel der 230.000 jüdischen Kontingentflüchtlinge, die seit 1990 zuwanderten. Grjasnowa war eine von ihnen. Mit ihr, Lena Gorelik, Lana Lux, Sasha Marianna Salzmann und anderen gibt es inzwischen eine neue Generation deutscher Schriftstellerinnen mit russisch-jüdischem Hintergrund. In Plampers Buch »Das neue Wir« kommen diese Autorinnen immer wieder zu Wort, denn: was die Mikroebene des Migrantischen angeht, ist die Präzision des Messinstruments Literatur unübertroffen. Wie veränderten die Kontingentflüchtlinge die deutsch-jüdische Gemeinschaft? Welche Shoa-Erinnerung brachten sie mit? Und wie verhalten sich historisches und literarisches Schreiben zueinander?
Den Abend moderiert Uffa Jensen, stellvertretender
Direktor des ZfA.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) der Technischen Universität Berlin

Olga Grjasnowa et al. (Hg. Fatma Aydemir) »Eure Heimat ist unser Albtraum« Ullstein, 2019
Jan Plamper »Das neue Wir: Warum Migration dazugehört « S. Fischer, 2019

7 € / erm. 4 €

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Zeit

(Donnerstag) 19:30

Literaturhaus BerlinFasanenstr. 23