Juli 2022

Mi06Jul19:45Mi21:00#dedika2022 Pasolini – ErzählungenPasolinis grenzüberschreitendes Kino. Mit Roberto Chiesi

Details

Von der Poesie bis zum Theater, von der Prosa bis zum Kino ist die Traumdimension im Werk von Pier Paolo Pasolini von grundlegender Bedeutung. Im Traum ist die Überschreitung der Moral verborgen, aber Pasolinis Kino überschreitet auch in Bezug auf die angewandte Ästhetik Grenzen. So ist einer der faszinierendsten Aspekte von Pasolinis Kino seine Unreinheit: ein Kino der Inszenierung, eines, das sich in seiner Entstehung der Realität entzieht und ein Kino der Orte, deren Identität von einem mythischen Licht durchdrungen sind, mit Schauspielern, die sowohl aus dem internationalen Kino und dem Arthouse-Kino als auch aus dem populären Kino kommen, neben Laiendarstellern, die von Pasolini selbst ‚entdeckt‘ wurden.

Mit Roberto Chiesi

Im Gespräch mit Maria Carolina Foi

Roberto Chiesi ist Filmkritiker und Leiter des Centro Studi – Archivio Pier Paolo Pasolini der Cineteca di Bologna. Er schreibt für Cineforum und Segnocinema und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift Studi Pasoliniani. Pasolini hat er zahlreiche Arbeiten gewidmet, darunter Pasolini, Callas und “Medea”La rabbia, Appunti per un’Orestiade africana (mit DVD), und die DVD-Edition von Salò o le 120 giornate di Sodoma.

Auf Italienisch mit Simultanübersetzung
 
In Zusammenarbeit mit: Verlag Klaus Wagenbach, Centro Studi – Archivio Pier Paolo Pasolini di Bologna

Anmeldung erforderlich: https://dedika2022.eventbrite.it (bitte Datum auswählen!)

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Italienisches KulturinstitutHildebrandtstr. 2, Berlin