Die Kunst ist kein Ziel für sich

Fr10Apr(Apr 10)17:00So12(Apr 12)19:00Die Kunst ist kein Ziel für sich In Beziehung mit der Konstruktivistin Asja LācisVeranstaltungsartGespräch, Performance

Details

Ein Projekt von Konstanze Schmitt und Mimmi Woisnitza Kunstraum Kreuzberg/Bethanien Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
www.kunstraumkreuzberg.de
11.4.-28.6.

ERÖFFNUNGSWOCHENENDE 
Antifaschistisches Arbeiter*innentheater TODAY 
10.4.-12.4.2026

Der Themenschwerpunkt des Eröffnungswochenendes setzt den Ton der Ausstellung und verbindet uns direkt mit dem Anliegen von Asja Lācis: Wie handeln, was tun wir als Kulturarbeiter*innen in Zeiten von Krise und Krieg, von weltweit zunehmenden autoritären und faschistoiden Tendenzen? Gemeinsam begeben wir uns in einem Workshop mithilfe einer Zeit-Raum-Maschine und in Vorträgen und Performances auf die Spuren von Asja Lācis, schreiben sie weiter in die Gegenwart. 

10.4. Freitag 

17 Uhr Eröffnung
19 Uhr Begrüßung durch Clara Herrmann (Bezirksbürgermeisterin), Stéphane Bauer (Leitung Kunstraum Kreuzberg/Bethanien), Konstanze Schmitt und Mimmi Woisnitza (Kuratorinnen)
21 Uhr Konzert Antifaschistisches Jodelduo Esels Alptraum

11.4. Samstag 
13–17 UhrRaum/Zeit Lācis
Ein archi­varisches Experimentierkabinett. (DE) (NEU: Wir bieten Kinderbetreuung an!)
Mit Florian Thamer & Tina Turnheim, Simone Niehoff & Mimmi Woisnitza und Luise MeierTeil I: Die interaktiven Video- und Soundperformance bringt die Spuren von Lācis in in eine gespenstische Gegenwart. In der partizipativen Versuchsanordnung werden Zeitgrenzen und räumliche Barrieren spielerisch auflösen. Teil II: Ausgehend von Asja Lācis’ proletarischem Kindertheater stehen in dem performativ-interaktiven Lecture-Format  historische Quellen zu Kinderagitprop der Weimarer Republik im Zentrum.Teil III: Der Werkstattbericht zum Lexikon der Erinnerungen von Luise Meier präsentiert eine unabgeschlossene Sammlung von Geschichten, Erinnerungen und Anekdoten über das Leben im ländlichen Raum der DDR, die sie kontinuierlich erweitert: zwischen Generationen, Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit.

(Offen für alle, Anmeldungen sind willkommen unter asjalacis@posteo.de)

19 Uhr Experimental freedom (EN)
Antifascist future begins today, Lecture von Ewa Majewska
Ewa Majweska suggests to understand anti-fascism not as a heroic endeavor, but as a collective and everyday feminist practice. Experimental freedom serves as a counter-model to liberal freedom—not individual and abstract, but embodied and communal. Based on Asja Lācis’ experimental children theatre, she will speak of weak resistance, as it learns from experiences of trauma, violence and shame, transforming the social reality in everyday, ordinary ways without resigning from large scale, even institutional changes.

12.4. Sonntag 
14 UhrPerformance Walk (DE/EN)
mit Zhenya Efros, Start: Kunstraum Kreuzberg (dt./engl.)

At Kunstraum Kreuzberg, Zhenya Efros is exhibiting a large, genderless human figure made of pink fabric—a vulnerable yet unsettling being that can only be moved collectively. On Sunday at 2 p.m., we will set out together with the figure and the artist for an intervention in public space. The journey will take us on foot and by public transport to Marzahn.

17 Uhr Cyankali  (DE)
Performance nach Friedrich Wolf von Anna Stiede mit Panzerkreuzer Rotkäppchen (dt.)
Mit Cyankali lässt anna stiede in Zusammenarbeit mit Panzerkreuzer Rotkäppchen Friedrich Wolfs Drama von  1929 in einer kraftvollen Neubearbeitung auf Berliner Bühnen zurückkehre . Das Stück zieht eine Linie von  den Kämpfen arbeitender Frauen in der Weimarer Republik bis in unsere Gegenwart und beleuchtet, wie sehr das Recht auf Schwangerschaftsabbruch den Fortschritt politischer Verhältnisse spiegelt


Ort:
Grüne Bühne, Hellersdorf, Eintritt 10/5 Euro.
Im Anschluss Künstler*innen­gespräch mit Anna Stiede und Zhenya Efros (DE/EN) 

Event Type

Zeit

10. April 2026 17:00 - 12. April 2026 19:00(GMT+02:00)

Kunstraum Kreuzberg

Mariannenpl. 2, 10997 Berlin

Kunstraum Kreuzberg