Dezember 2020

02Dez19:00Die Unerhörte PoesieGedichte der Schwarzen DiasporaVeranstaltungsart:Gespräch,Lesung

Details

Mit DichterInnen Lahya (Stefanie Lahya Aukongo), Berlin | Lubi Barre, Hamburg | Kalaf Epalanga, Berlin/Lissabon | Philipp Khabo Koepsell, Berlin | Fiston Mwanza Mujila, Graz | Musik: Kalaf Epalanga, Berlin/Lissabon | Moderation: Rachelle Pouplier, Journalistin, Hamburg/Berlin | Acèle Nadale, Kulturvermittlerin, Berlin

Die Unerhörte Poesie ist der Titel einer Anthologie in Arbeit. Sie widmet sich DichterInnen der Schwarzen Diaspora in Europa, erscheint 2021 im Wunderhorn Verlag und will deutschsprachigen LeserInnen einen Einblick in die junge schwarze europäische Dichtung geben. Zusammengestellt wird sie von dem im Kongo geborenen Dichter Fiston Mwanza Mujila, der das Projekt nun in Berlin vorstellt. Vier in der Anthologie vertretene DichterInnen diskutieren ihren individuellen Zugang zu Themen, die sie verbinden und dabei weit über das Schwarzsein in Deutschland und Europa hinausgehen. Welche Rolle spielen Musikalität und Sprache aber auch Empowerment, Rassismus und Postkolonialismus in ihren Texten? Wo ist die literarische schwarze Diaspora in der kulturellen Landschaft verortet? Wie steht es um Teilhabe? Darüber diskutieren die in Ost-Berlin geborene Lahya, Lubi Barre, die nach Stationen in Frankreich, Somalia und den USA inzwischen in Hamburg lebt, Kalaf Epalanga, der sowohl in Lissabon als auch in Berlin zu Hause ist, der aus Marburg stammende Dichter Philipp Khabo Koepsell und Kurator Fiston Mwanza Mujila mit Rachelle Pouplier.

Nach einer Pause performen gegen 21 Uhr die DichterInnen ihre Texte. Kalaf Epalanga, der sich mit der Band Buraka Som Sistema auch als Musiker einen Namen gemacht hat, spielt elektronische Musik mit angolanischen
Anklängen. Acèle Nadale moderiert.

Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts, des Österreichischen Kulturforums und von ECHOO Konferenzdolmetschen

Der Abend wird live gestreamt auf Facebook, YouTube & #kanalfuerpoesie

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