Diskursdiagnostik II: Transformation vs. Dekonstruktion

Di14Mär19:30Di21:30Diskursdiagnostik II: Transformation vs. DekonstruktionIn Lesung und Gespräch: Claudia Gabler | Marcus Roloff | Stefan SchmitzerVeranstaltungsartGespräch,Lesung

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„Gedichte als sprachliche Konzentration von Reflexion und Imagination sind immer auch Wegweiser (gewesen); sie weisen voraus und machen deutlich. Weder hermetisch (abgeschlossen) noch simpel (trivial), sondern offen und transparent ist das Gedicht verflüssigte, entschlackte Sprache aus Denken und Musik“, schreibt Tom Schulz im Vorwort des von ihm herausgegebenen Dossiers Politische Lyrik der Gegenwart im horen-Band furchtlos schreiben. Das Politische der Literatur. Darin erschienen sind unter anderem Texte der zu diesem Abend eingeladenen Dichter:innen: Claudia Gablers *Facepalm*: Brandschwätzer schämt sich in Listen angesichts verschwörungstheoretischer Postulate: „jetzt weiß mancher gar nicht mehr so genau, was Menschsein heißt / jetzt fange ich an zu verzweifeln“. In Marcus Roloffs kreta oktober eintausendzehn befinden wir uns in der Urlaubshölle, „ballermann/knossos, öd in der / nachsaison, alle & alles vernagelt“, und in Stefan Schmitzers (ares teichesipletes) platzt die Filterblase: „die volte dieses gedichts würde sein / die wirkliche pyramide to be demolished sei der algorithmus“.

Gemeinsam mit Tom Schulz sprechen Claudia Gabler, Marcus Roloff und Stefan Schmitzer am zweiten Abend der Reihe Diskursdiagnostik im Haus für Poesie über das Politische in der Lyrik.

In Lesung und Gespräch: Claudia Gabler | Marcus Roloff | Stefan Schmitzer
Moderation: Tom Schulz

Eintritt:
6/4 €
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Zeit

14. März 2023 19:30 - 21:30(GMT+02:00)

Haus für Poesie

Knaackstr. 97 (Kulturbrauerei)

Haus für Poesie