Fanny Wehner

Do07Mai18:0019:30Fanny WehnerVladimir Nabokov – Berlin wider Willen: fünf Adressen und ein StadtführerVeranstaltungsartVortrag

Details

Ort: Heinrich-Schulz-Bibliothek, Otto-Suhr-Allee 98, 10585 Berlin

Kontakt: Dirk Naguschewski

ZfL-Projekt(e): Nachbarschaft und Wissenschaft

Vladimir Nabokov (1899–1977), einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, verbrachte fünfzehn Jahre in Berlin; hier wurde er zu jenem virtuosen Autor, der seinen einzigartigen russischen Stil später ins Englische überführen wird. Doch sein Verhältnis zu der deutschen Hauptstadt war im besten Fall gespalten. Zwar bot ihm das ›russische Berlin‹ mit seiner Vielfalt an Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen viele Möglichkeiten. Aber sein Leben in Berlin, das von Armut und persönlichem Verlust geprägt war, war schon bald durch den Nationalsozialismus bedroht. Nachdem Nabokov Berlin 1937 mit seiner jüdischen Frau Véra und dem gemeinsamen Sohn verlassen musste, kehrte er nie wieder zurück. Und doch hat er wundervolle Texte in und über Berlin geschrieben, in denen er sich vor dem Hintergrund des Berliner Alltags den großen Fragen des Lebens und der Kunst widmet.

Es lesen Irene Wagner, Professorin für Sprecherziehung, und Moritz Tostmann, Studierender im Studiengang Schauspiel an der Universität der Künste Berlin.

Literarische Heimat Charlottenburg-Wilmersdorf

Zahlreiche Autoren und Autorinnen, die das kulturelle Leben ihrer Zeit mitgeprägt haben, haben Jahre ihres Lebens in den Berliner Stadtteilen Wilmersdorf und Charlottenburg verbracht. In Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) und dem Studiengang Schauspiel der Universität der Künste Berlin (UdK) stellt die Stadtbibliothek Charlottenburg-Wilmersdorf einige von ihnen vor.

Event Type

Zeit

7. Mai 2026 18:00 - 19:30(GMT+02:00)