Jasmin Böschen
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Der Diskurs um Smartphones im pädagogischen und psychoanalytischen Feld kreist häufig um Risiken und Defizite, nicht selten mit der Tendenz, sie als Ursache vielfältiger Entwicklungsprobleme
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Der Diskurs um Smartphones im pädagogischen und psychoanalytischen Feld kreist häufig um Risiken und Defizite, nicht selten mit der Tendenz, sie als Ursache vielfältiger Entwicklungsprobleme bei Kindern und Jugendlichen zu deuten. – Im künstlerischen Umgang mit dem Smartphone öffnet sich ein Beziehungsgeflecht, das Transformationen ermöglicht, die ohne dieses Medium kaum denkbar wären. Exemplarisch wird aus einem Forschungsprojekt an der Arbeit einer Schülerin gezeigt, wie sie filmisch ihr Denken darstellt. Durch die Medialität des Smartphones werden dabei Blockaden verhandelbar, Konflikte bearbeitbar und neue Artikulationsweisen möglich. So erscheint das Smartphone nicht als bloßes Werkzeug, sondern als Medium, das Beziehungen zwischen Körper, Technik und Anderen überhaupt erst hervorbringt.
Dr. Jasmin Böschen ist derzeit Gastprofessorin für Kunstpädagogik an der UDK Berlin
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Die Termine werden laufend auf der PsyBi-Website und auf Social Media veröffentlicht.
Gelegenheit über Aktuelles, über das was, gerade auffällt, zu sprechen.
Mögliche Impulse können von Nachrichten, Texten, Beobachtungen oder auffälligen Situationen ausgehen, die im psychoanalytischen Kontext eine neue BeDeutungsebene erhalten.
Die Gespräche werden kuratiert von Karl-Josef Pazzini
Vorschläge mitteilen, auch kurzfristig. Sie werden dann auf der WebSite publiziert.
