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Die Plattform für poetisches Denken Latinale.académica 2026 trägt den Titel „Aeropoéticas“. Atem, Luft und Stimme werden als materielle und performative Bedingungen der Rezitation, Übersetzung sowie intermedialen Übertragung
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Die Plattform für poetisches Denken Latinale.académica 2026 trägt den Titel „Aeropoéticas“. Atem, Luft und Stimme werden als materielle und performative Bedingungen der Rezitation, Übersetzung sowie intermedialen Übertragung von Poesie gelebt. Workshops, unterschiedliche Übersetzungsformate, Poetryfilme und andere Interventionen verbinden literarische Praxis mit kollektiver poetischer Wissensproduktion und zudem mit ökologischer Aufmerksamkeit.
In der Lettrétage werden zwei Filme gezeigt, zwei poetische Stadtbilder-Palimpseste. Ein Film spürt Asbeststaub auf, berichtet von einem „entnazifizierten“ Architekten der Nachkriegszeit sowie den Hinterlassenschaften der Firma Eternit in Neukölln und Grunewald. Arqueologías autótrofas führt durch einen Teil von Treptow, der im 19. Jahrhundert trotz großen Protests massive Abholzung erlitt; heute gemahnt ein einstiger Wachturm im Schlesischen Busch an die Berliner Mauer. Woran erinnern (sich) die Bäume in unserer jetzigen Zeit, in der das Berliner Baumgesetz die Stadt klimaresilient machen soll?
Projektion und Diskussion mit Lorenzo Tani & Inti Gallardo
Im Anschluss Musik mit Fede Llera & Fran Tursi
Der Film von Richard D. Hees wurde von Studierenden zwischen Deutschland und Argentinien übersetzt (HU Berlin- Universidad de la Plata).
Richard Dmitri Hees: Eternit (2023) - 25 min 19
Lorenzo Tani & Inti Gallardo: Arqueologías autótrofas (2025) - 8 min 48
Moderation: Elisenda Veciana & Alma Silvina Danninger
