September 2022

Do01Sep19:00Do21:00Queering the Crip, Cripping the Queer

Details

„Sexuelle Minderheiten und Menschen mit Behinderungen teilen eine Geschichte der Ungerechtigkeit: Beide wurden von der Medizin pathologisiert, von der Religion verteufelt, bei der Wohnungssuche, auf dem Arbeitsmarkt und im Bildungswesen diskriminiert, in der Repräsentation stereotypisiert, von Hassgruppen zum Opfer gemacht und gesellschaftlich isoliert, oft in ihren Herkunftsfamilien.“ – Carrie Sandahl

Feiern Sie mit uns die Eröffnung der neuen Ausstellung „Queering the Crip, Cripping the Queer„: Sie eröffnet vielfältige Perspektiven auf Geschichte, Kultur und Aktivismus an der Schnittstelle von Queerness und Behinderung. Mit einer Begrüßung durch den Vorstand des SMU und Eröffnungsreden der Kurator*innen Kenny Fries und Birgit Bosold ist dieser Abend dieser einzigartigen Ausstellung gewidmet.

„Queering the Crip, Cripping the Queer“ erforscht als erste internationale Ausstellung die vielfältigen geschichtlichen, kulturellen und politischen Schnittstellen von Queerness und Behinderung. Die Ausstellung hinterfragt die Fantasie des idealen Körpers mit Kunstwerken von 24 internationalen, zeitgenössischen Künstler*innen. In einer kreativen Gegenüberstellung von historischen Gegenständen einerseits und aktuellen Zeichnungen, Gemälden, Fotografien, Performancevideos und Audioarbeiten zeigen die Kurator*innen  Birgit Bosold, Kate Brehme, Kenny Fries, wie queere/behinderte Künstler*innen Geschichte(n) mit Stolz und Empowerment aneignen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden sie hier.

Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Lautsprache, sowie in deutscher Gebärdensprache statt.

Das Tragen einer FFP2 Maske ist in der Ausstellung verpflichtend. Sollte dies aus Barrieregründen nicht möglich sein, informieren Sie uns bitte vor Ihrem Besuch.

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Zeit

(Donnerstag) 19:00 - 21:00

Schwules MuseumLützowstraße 73, 10785 Berlin