Oktober 2022

Di18Okt19:00Rau – Schwebend – ReinRekonfigurationen des Tons seit Helmholtz

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In dem Grundlagenwerk Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die Theorie der Musik (1863) prägte Hermann von Helmholtz zentrale Begriffe wie Ton und Klangfarbe um: Beide waren fortan an ihre mathematisch-physikalischen Definitionen gekoppelt.

Julia Kursell (Universität Amsterdam) und Christina Dörfling (Humboldt-Universität zu Berlin) stellen Helmholtz’ neue Theorie des Hörens vor und zeichnen ihre Spuren zu frühen elektronischen Musikinstrumenten live an einem nachgebauten Terpsiton nach. Im Anschluss diskutieren die beiden mit den Akademiemitgliedern Dörte Schmidt und Jochen Brüning sowie dem Akademiepräsidenten Christoph Markschies.

Eine Veranstaltung des Jahresthemas 2021|22 „Die Vermessung des Lebendigen “.

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Berlin-Brandenburgische Akademie der WissenschaftenMarkgrafenstraße 38 10117 Berlin