Fr25SepGanztägigSa26Tagung "Recht sprechen"Interdisziplinäre Perspektiven auf Literatur und MenschenrechteVeranstaltungsartKonferenz

Details

Mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 formulierten die Vereinten Nationen einen universellen Katalog unveräußerlicher Rechte für alle Menschen. Fast 80 Jahre später stehen diese Prinzipien vor neuen Herausforderungen: Kriege, geopolitische Konflikte, autoritäre Entwicklungen und die Erosion internationaler Institutionen werfen grundlegende Fragen nach der Zukunft der Menschenrechte auf. Die Tagung untersucht die Rolle der Literatur in diesem Spannungsfeld. Literatur erweist sich hierbei nicht nur als Ort der Verarbeitung von Erfahrungen von Gewalt, Ausgrenzung und enschenrechtsverletzungen, sondern auch als Raum, in dem Vorstellungen von Gleichheit, Solidarität und Humanität entworfen und reflektiert werden. Sie eröffnet damit Perspektiven auf die gesellschaftliche, politische und ethische Bedeutung von Menschenrechten jenseits juristischer und institutioneller Kontexte. Aus komparatistischer, philologischer, kulturwissenschaftlicher und rechtswissenschaftlicher Perspektive fragt die Tagung nach den historischen und gegenwärtigen Verflechtungen von Literatur und Menschenrechten. Im Mittelpunkt stehen literarische Narrative und Rhetoriken, globale Krisen und Konflikte, die Folgen des 7. Oktober 2023 sowie Fragen ökologischer Gerechtigkeit. Ziel der Tagung ist es, eine kritische Bestandsaufnahme aktueller Diskursverschiebungen und die Diskussion möglicher Zukunftsperspektiven der Menschenrechte vorzunehmen

Ort der Konferenzbeiträge:
Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude, Raum 2249a
Unter den Linden 6
10117 Berlin

Event Type

Zeit

25. September 2026 - 26. September 2026 (Ganztägig)(GMT+02:00)

HU Berlin