März 2021

Do18Mär19:30Stoffe #5. Woraus besteht die Gegenwartsliteratur?Alexandru Bulucz und Yoko Tawada im Gespräch mit David Wachter

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In seinem vielbeachteten zweiten Gedichtband »was Petersilie von der Seele weiß« (Schöffling & Co., 2020) versteht Alexandru Bulucz die Poesie als Begegnung und Austausch: mit der Tradition, der Bildenden Kunst, den Etymen, der eigenen Geschichte und Verfasstheit. Yoko Tawadas Werk (zuletzt: »Paul Celan und der chinesische Engel«, konkursbuchverlag, 2021) ist durch die Freude am Spiel mit Grammatiken, Doppeldeutigkeiten und absurden Verselbstständigungen der Sprache geprägt, durch ein feines Einfangen der Komik und Melancholie, die zwischen und in den „Überseezungen“ liegen. Mit dem Literaturwissenschaftler und Celan-Experten David Wachter, der am Peter-Szondi-Institut arbeitet und mit dem Projekt »Translation and Literary Multilingualism« des Exzellenzclusters Temporal Communities an der FU Berlin assoziiert ist, sprechen die beiden über Verständlichkeit in der Lyrik, sprachwechselndes Schreiben, Verfremdungen und Fremdheitsmomente in der Sprache, Paul Celan und ihre derzeitigen Stoffe ›Gold‹ und ›Kachel‹. Der Abend findet in Kooperation mit dem internationen Poesiefestival RONDA im portugiesischen Leiria statt, wo der Stream ebenfalls ins Programm eingebunden sein wird.

Livestream auf www.lcb.de, danach in der Mediathek.

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Literarisches Colloquium BerlinAm Sandwerder 5