November 2020

Do05Nov(Nov 5)9:00Fr06(Nov 6)13:00The 'Other' Antiquity in the Early Modern Literature in Italy and FranceAuthorship and Textuality

Details

Tagung in italienischer und englischer Sprache

Organisation: Irene Fantappiè/(Freie Universität Berlin)/ und Bernhard Huss

Weitere Teilnehmer*innen: Manuel Baumbach /(Ruhr-Universität Bochum)/, Maria Cristina Cabani /(Università di Pisa)/, Susanne Friede /(Ruhr-Universität Bochum)/, Teodoro Katinis/(Universiteit Gent)/, Florian Mehltretter /(Ludwig-Maximilians-Universität München)/, Peter von Möllendorff /(Justus-Liebig-Universität Gießen)/, David Nelting /(Ruhr-Universität Bochum)/, Ilaria Paltrinieri /(Ruhr-Universität Bochum)/, Paolo Procaccioli /(Università degli Studi della Tuscia, Viterbo)/, Christian Rivoletti/(Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)/ und Hartmut Wulfram/(Universität Wien)/

Die zentrale Bedeutung antiker Vorbilder für die Literatur der Frühen Neuzeit in Italien und Frankreich ist allgemein bekannt. Allerdings weist die Forschung zu diesem Thema eine bemerkenswerte Diskrepanz auf: Einerseits werden griechische und lateinische Schriftsteller einstimmig als von wesentlicher Bedeutung für jeden Aspekt der frühneuzeitlichen Kultur angesehen, andererseits ist jene Relevanz größtenteils mit ausschließlichem Bezug auf die literarische Rezeption bestimmter Autoren (vor allem Cicero und Vergil) oder die Entstehung bestimmter Poetiken (zum Beispiel des sogenannten „Klassizismus“) untersucht worden. Sind solche Autoren und Poetiken zweifellos von grundlegender Bedeutung, so schöpfen sie doch das Spektrum der Wirkung der griechischen und lateinischen Kultur auf die lateinisch-, italienisch- und französischsprachige Literatur des 15.-16. Jahrhunderts keinesfalls aus.
Ziel dieser Tagung ist es, sowohl „andere“ Wege der frühneuzeitlichen Rezeption der Antike (vor allem anhand des Begriffes „Autorschaft“) als auch die frühneuzeitliche Rezeption einer „anderen“ Antike (insbesondere bei denjenigen Autoren und Texten, die weniger häufig mit der Antike in Verbindung gebracht werden, wie beispielsweise die Vertreter des sogenannten „Antiklassizismus“) zu erforschen. Eine solche „andere“ Antike stellt gewiss einen hoch heterogenen und noch zu definierenden Kanon dar; als Arbeitshypothese gilt es, zumindest Lukian, Apuleius, Aesop, Pindar, Juvenal und Horaz – jeweils mit ihrer eigenen Rezeptionsgeschichte – zu erwähnen.

In Zusammenarbeit mit EXC 2020 „Temporal Communities“, dem Institut für Romanische Philologie der Freien Universität Berlin und der Deutschen Forschungsgemeinschaft

The conference will be held on the platform WebEx. Please register by email (bernhard.huss@fu-berlin.de) until Tuesday, November 3rd. You will receive information concerning your access to the event on Wednesday, November 4th.

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Zeit

5 (Donnerstag) 9:00 - 6 (Freitag) 13:00

Freie Universität BerlinHabelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin