November 2021

Sa13Nov17:30Sa19:00Übersetzung als PolitikumTreffen mit den Übersetzern von May Ayim und Ronald M. Schernikau

Details

Wie schafft man Gewalt einen Weg in die andere Sprache? Kann man Grenzerfahrungen mit Rassismus, Homophobie oder Krankheit überhaupt übersetzen? Wie positioniert sich eine Übersetzung zwischen Literatur, Innenleben und Politik? Welchen Platz gibt es in anderen Sprachen für radikale Stimmen?

Diese Fragen stellen sich Jeffrey Trehudic, Lucie Lamy und Jean-Philippe Rossignol bei der Übersetzung der Texte von May Ayim und Ronald M. Schernikau, zwei Autor*innen, die Gewalt in Form von Diskriminierung und Krankheit erlebten. Sie engagierten sich in politischen Kämpfen und hinterließen verstörende, ironische Werke. Auf Französisch sind ihre Texte in ausgewählten Auszügen in der Zeitschrift Litterall zum ersten Mal zugänglich. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe der Nächte der Übersetzung „Übersetzen. Im Herzen der Gewalt“ des Institut français Deutschland statt und stellt die Arbeit dieser Literaturzeitschrift vor, die singuläre deutschsprachige Texte an das französischsprachige Publikum vermittelt.

Anmeldung: mediathek.berlin@institutfrancais.de 

In Kooperation mit dem Verein KOSMOPOLIT und der Buchhandlung Schwarze Risse

Diese Veranstaltung ist Teil des Programms der Nächte der Überseztung »Übersetzen. Im Herzen der Gewalt«, initiiert vom Büro für Buch- und Verlagswesen des Institut français Deutschland in Zusammenarbeit mit dem TOLEDO-Programm und mit der Unterstützung des Deutschen Übersetzungsfonds im Rahmen des Programms »Neustart Kultur«.

Fotonachweise: © Frank Feiertag (Ronald M. Schernikau) ; © privat (May Ayim) 

// Für diese Veranstaltung gilt die 2G Regel: Sie müssen entweder geimpft/genesen sein. Die Maskenpflicht gilt weiterhin. //

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Institut FrançaisKurfürstendamm 211 10719 Berlin