Und seitab liegt die Stadt: Zukunft

Do12Mai(Mai 12)18:30Fr13(Mai 13)22:00Und seitab liegt die Stadt: ZukunftFestival: Positionen und GesprächeVeranstaltungsartFestival

Details

Kuratiert und moderiert von Shida Bazyar und Emma Braslavsky
Mit Patricia Nana Yaa Seiwaa AninNaika ForoutanAlexander Häusler, Matthias Lohre, Stefanie de VelascoThomas GäbertŞeyda KurtStefan PetermannLisa-Marie ReuterKatharina SchultensNicole Seifert und Tijan Sila
Soundinstallation von Burkhard Finckh

Zukunft wird dann zum Thema, wenn wir an ihr zu scheitern drohen, wenn wir merken, dass zu viele Fragen brennen, auf die wir keine Antworten haben. Natur, Gesellschaft und Liebe sind die klassischen Stoffe der Literatur. Und Literatur ist immer noch das ideale Labor, um Alternativen auszutesten, gerade weil man Zukunft dort zwar fühlen, aber nicht sehen kann. Dort keimt sie bestenfalls als Vision in jeder·jedem einzelnen. Shida Bazyar und Emma Braslavsky haben zwölf Gäste zum dritten Festival des Programms »Und seitab liegt die Stadt« eingeladen, um ihre Visionen zu teilen. In sechs Tandem-Panels werden sie in Zukünfte reisen, brennende Fragen diskutieren und im Austausch mit dem Publikum neue Ansätze auf ihre Machbarkeit prüfen.

Programm

Donnerstag, 12.05

18.30 h | Eröffnung und Begrüßung | Einführung von Shida Bazyar und Emma Braslavsky

18:45 h | Naika Foroutan & Alexander Häusler: ›Auf gut Deutsch‹
Was kommt nach ›postmigrantisch‹ in Deutschland? Was nach ›postrechtsradikal‹? Brauchen wir überhaupt eine kulturelle Identität, oder brauchen wir viele?

20 h | Patricia Nana Yaa Seiwaa Anin & Matthias Lohre: ›Afrotopia‹
War ›Alantropa‹ eine Utopie oder Dystopie? Wie müssen die Bewusstseins-Shifts bei den Europäern aussehen, damit wir vordergründig Potential meinen, wenn wir an afrikanische Länder denken?

21 h | Soundinstallation von Burkhard Finckh und Team

Freitag, 13.05

12 h | Großes Treffen der im Programm »Und seitab liegt die Stadt« geförderten Literaturprojekte aus ganz Deutschland

16 h  | Thomas Gäbert & Lisa-Marie Reuter: ›Stadt, Land, Frust‹
Ist Landwirtschaft in der Zukunft ein Hightech-Unternehmen? Werden wir in zehn Jahren günstiges und ethisches In-Vitro-Fleisch von Google & Co. beziehen müssen?

17.30 h  | Stefan Petermann & Stefanie de Velasco: ›Wir schreiben in Zukunft besser‹
Und wenn es draußen brennt, gehst du dann trotzdem an den Schreibtisch und schreibst an deinem Ding weiter? Was hat Schreiben eigentlich mit Zukunft zu tun?

19.30 h  | Katharina Schultens & Nicole Seifert: ›Sagen wir: Literaturmaschine‹
Wie wird Literatur in Zukunft aussehen müssen, damit sie noch gelesen wird? Wie muss die Bücherlandschaft gestaltet werden, damit Literatur ihrer Rolle als Zukunftslabor künftig noch gerecht werden kann?

21 h  | Şeyda Kurt & Tijan Sila: ›Relationshits‹
Wie erleben wir in der Zukunft Freundschaften, Beziehungen und Familie? Was könnte Liebe sein im Jahr 2050?

Das Festivalbooklet mit allen Essays der Teilnehmenden wird als pdf zum Download bereitgestellt. Wenn Sie im Anschluss an das Festival an einem kostenfreien gedruckten Booklet interessiert sind, schreiben Sie gerne an schiller@lcb.de (bitte unter Angabe der Adresse).

Tagesticket Tag 1 8 € / 5 €
Festivalticket 10 € / 7 €
Digital kostenfrei

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Zeit

12. Mai 2022 18:30 - 13. Mai 2022 22:00(GMT+02:00)

Literarisches Colloquium Berlin

Am Sandwerder 5, 14109 Berlin

Literarisches Colloquium Berlin