‚Vergessene‘ Literatur sichtbar machen!

Do21Mär18:00Do20:00‚Vergessene‘ Literatur sichtbar machen!Ein Abend mit dem Netzwerk „Breiter Kanon“VeranstaltungsartGespräch,Vortrag

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Welche Texte und welche Autor:innen an Universitäten und Schulen beforscht und gelehrt werden, ist Folge von Kanonisierungspraktiken. Das internationale Netzwerk #BreiterKanon bringt Forschende zusammen, die zu ‚vergessenen‘ bzw. verdrängten Autor:innen und damit an einer Verbreiterung des Kanons arbeiten.

Martina Wernli (Gründerin) und Esther Köhring von der Goethe-Universität Frankfurt stellen das interdisziplinäre Netzwerk und den aktuellen Stand der Lückenliste vor. Gemeinsam mit einigen weiteren Mitgliedern von #BreiterKanon geben sie Einblicke in ihre Projekte und zeigen exemplarisch, was es zu entdecken gibt: Texte, Themen, Verfahren und Perspektiven, die den Blick auf Literatur und die Welt bereichern.

18:00 – 19:00 Uhr | Vorstellung des Netzwerks und beispielhafter Einzelprojekte

Nach einer Einführung in das offene Netzwerk #BreiterKanon und die Lückenliste werden vier exemplarische Projekte vorgestellt:

PD Dr. Martina Wernli (Universität Zürich / Universität Frankfurt a. M.): Das Projekt #BreiterKanon

Dr. des. Esther Köhring (Universität Frankfurt a. M.): Von Listen, Lücken und der Lückenliste

Dîlan Çakir (Freie Universität Berlin): „Sie dürfen gleichsam nicht gewahr werden, daß sie denken.“ – Das Publikum und Einakter im 18. und frühen 19. Jahrhundert

Dr. Marcella Fassio (Freie Unversität Berlin): Narrative weiblicher Erschöpfung – Zwischen Frauenbewegung und Reproduktionsarbeit

Felix Lempp (Universität Bern): Bühnen-Königinnen. Charlotte Birch-Pfeiffer und Marie von Ebner-Eschenbach transformieren Friedrich Schillers Maria Stuart

Dr. Francesca Müller-Fabbri (Weimar): Mut zum Chaos! Ottilie von Goethe (1796–1872). Die geniale Schwiegertochter und ihr Journal in Weimar


19:00 – 19:30 Uhr | Diskussion mit dem Publikum


19:30 – 20:00 Uhr | Poster-Session

Die Vortragenden stellen Poster zu ihren jeweiligen Projekten aus.

Zusätzlicher Poster-Beitrag:
Laura Basten (Freie Universität Berlin): Rara und Rezeption – Maria Benemanns Bücher im Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin

Um Anmeldung wird gebeten.

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Zeit

21. März 2024 18:00 - 20:00(GMT+02:00)

Staatsbibliothek zu Berlin - Potsdamer Platz

Potsdamer Straße 33 10785 Berlin

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