November 2019

Sa02Nov10:00Sa18:00Wenn KI, dann feministischBarcamp und Tagung

Details

KI – eine Kehrtwende im Mensch-Maschine Verhältnis? Ein Mythos? Eine Utopie? Oder doch ‚nur‘ Frankensteins neuestes Hirngespinst? Doch lieber Göttin als Cyborg, lieber Humus als posthuman? Wenn KI, dann feministisch! Doch ganz ehrlich: Was heißt das denn? Eigene Themen einbringen, Ideen diskutieren.

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Wenn KI, dann feministisch. So sollte die grundlegende mathematische Formel für Algorithmen lauten. Unter diesem Titel veranstalten das Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung der Universität der Künste Berlin (UDK) in Kooperation mit netzforma* Verein für feministische Netzpolitik und dem Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie am 02.11.2019 ein Barcamp und eine Ausstellung, um aktuelle Entwicklungen feministisch* zu begleiten. Ziel ist es angesichts sich verdichtender technischer und gesellschaftspolitischer Entwicklungen, neue Perspektiven und Antworten auf Künstliche Intelligenz und Algorithmen zu entwickeln.

Autonomes Fahren, Drohneneinsätze, Haushaltsrobotik und Sprachassistent*innen – alles läuft zur Zeit unter den Schlagworten künstliche Intelligenz und Algorithmen. Doch was genau umfassen KI und Algorithmen und wie vielfältig sind die Perspektiven tatsächlich? KI – eine Kehrtwende im Mensch-Maschine Verhältnis? Ein Mythos? Eine Utopie? Die Zukunftsszenarien schwanken zwischen Bedrohung und Verheißung. Klar ist: Technologie im Allgemeinen und algorithmische Prozesse im Speziellen sind nicht ohne Herrschafts- und Machtbezug denkbar. Gerade deshalb gilt es, diese Systeme vor dem Hintergrund feministischer Sichtweisen und Wertvorstellungen kritisch zu betrachten, zu bewerten und neu zu entwickeln. Die grundlegende mathematische Formel der Algorithmen: Wenn KI, dann feministisch.

Wir wollen wissen: Worüber reden wir, wenn wir über KI sprechen? Werden feministische Betrachtungsweisen und intersektionale Zugänge berücksichtigt oder traditionell patriarchale Sichtweisen fortgeschrieben? Reicht es aus, KI gerechter zu gestalten? Wenn ja, nach wessen Kriterien? Ist die Forderung nach Transparenz die Lösung oder nur ein Mythos? Welche politischen und künstlerischen Potentiale bietet feministische Netzpolitik, um Risiken von KI und Algorithmen zu beschränken und Chancen zu stärken? Außerdem geht es um die Basis einer jeden KI: Coding.

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In Kooperation mit netzforma* e.V. – Verein für feministische Netzpolitik und dem Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie.

Barcamp u.a. mit
Katrin Fritsch & Helene von Schwichow von MOTIF – Institute for Digitial Culture
Code Girls
Hyunsin
Chris Köver
Julia Krüger
Anne Roth
Dr. Nakeema Stefflbauer
Nushin Isabelle Yazdani*

Ausstellung u.a. mit
Iyo Bisseck*
Klara Kirsch
Astrid Kraniger
Melissa Lücking
Alix Stria

Wann: 02.11.2019 von 10-18 Uhr
Wo: Universität der Künste Berlin, Medienhaus, Grunewaldstr. 2-5, 10823 Berlin
Anmeldung: http://netzforma.org/anmeldung

Kontakt: Katrin Köppert (k.koeppert@udk-berlin.de), Netzforma* (projects@netzforma.org)

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Berlin.

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