Zeichen setzen. Perspektiven Taub-hörender Zusammenarbeit im Literaturbetrieb

So15Okt19:00So21:00Zeichen setzen. Perspektiven Taub-hörender Zusammenarbeit im LiteraturbetriebDiskussion mit Anna Hetzer, Jan Kress, Swantje Marks, Aurélie Maurin u. a.VeranstaltungsartDiskussion

Zeichen setzen. Perspektiven Taub-hörender Zusammenarbeit im Literaturbetrieb

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Das Interesse an Gebärdensprache als Literatursprache wächst, doch die Befangenheit im hörenden Literaturbetrieb ist groß. Daran haben auch Pilotversuche hier und da (noch) nicht viel ändern können. Was also müssen Veranstalter:innen beachten, wenn sie Taube Autor:innen einladen? Was sind die Dos and Don’ts? Wie kann man Taubes Publikum gewinnen und danach auch erreichen, dass es sich vor Ort willkommen fühlt? Wie funktioniert eine Taube PR? Wie gestaltet sich der Übersetzungsprozess lautsprachlicher Literatur in DGS und umgekehrt? Wer ist dafür qualifiziert?

Umgekehrt stellt sich für Taube Autor:innen die Frage, wie der hörende Literaturbetrieb funktioniert, wo genau sie andocken können und was konkret für solche Kooperationen notwendig ist. Drei Tage am Stück nehmen sich hörende Literaturveranstalter:innen einerseits und Taube Autor:innen und Literaturvermittler:innen andererseits Zeit, um über diese Fragen gemeinsam nachzudenken und Möglichkeiten einer Taub-hörenden Zusammenarbeit im Literaturbetrieb auszuloten. An diesem Abend präsentieren sie  der Öffentlichkeit ihre Ergebnisse.

Es sprechen die Teilnehmenden der Workshop-Konferenz: Anna Hetzer, Jan Kress, Alexander Lehnert, Swantje Marks, Aurélie Maurin, Dawei Ni, Delphine De Stoutz, Laura Levita Valyte und Isabel Wanger.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und in Deutscher Gebärdensprache statt.

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Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten und aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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Zeit

(Sonntag) 19:00 - 21:00(GMT+02:00)

LettrétageVeteranenstraße 21