Zum 130-jährigen Jubiläum des Kinos: Die Gebrüder Skladanowsky
Details
10 EUR (Ermäßigt: 7 EUR) Die Gebrüder SkladanowskyRegie: Wim Wenders mit Studierenden der HFF München, D 1996, 80 min, Deutsche Originalversion mit englischen UntertitelnVorfilm:
Details
10 EUR (Ermäßigt: 7 EUR)
Die Gebrüder Skladanowsky
Regie: Wim Wenders mit Studierenden der HFF München, D 1996, 80 min, Deutsche Originalversion mit englischen UntertitelnVorfilm: Kurzfilme der Gebrüder Skladanowsky von 1895Begrüßung: Anh-Linh Ngo, Vize-Präsident der Akademie der KünsteMit:
Wim Wenders, Regisseur, Mitglied der Akademie der Künste
Ehemalige Studierende der HFF München
Christine Kopf, Künstlerische Direktorin des DFF
Laurent Petitgand, Komponist und musikalische Live-Begleitung
Knut Elstermann, Moderation
Zum 130. Mal jährte sich vor wenigen Wochen die erste Filmvorführung der Gebrüder Skladanowsky am 1. November 1895 im Wintergarten in Berlin. Auch wenn Max und Emil Skladanowsky nicht als die eigentlichen Erfinder des Kinos in die Geschichte eingingen – diese Ehre blieb einem anderen Brüderpaar, den zeitgleich in Frankreich operierenden frères Lumière, vorbehalten – waren sie doch bedeutende Pioniere der bewegten Bilder, die die Welt nachhaltig verändern sollten.
Zum Ausklang des Jubiläumsjahres wollen wir ihre Leistungen feiern – mit ihren allerersten bewegten Originalbildern wie dem boxenden Känguru, Artisten und Ringkämpfern, die noch ganz inspiriert waren von Zirkus und Varieté.
Ihnen gewidmet ist die filmische Hommage Die Gebrüder Skladanowsky, die der Filmemacher Wim Wenders zusammen mit Studierenden der Hochschule für Film und Fernsehen München anlässlich des 100. Jubiläums mit einer alten Handkurbel-Kamera in bester Slapstick-Manier drehte.
Der französische Komponist Laurent Petitgand, der die Musik für zehn von Wenders‘ Filmen geschrieben hat, wird den Film live mit mehreren Instrumenten und Gesang begleiten – ein besonderes Kinoerlebnis.
Wim Wenders hat, wie kein anderer Regisseur in Deutschland, seine Liebe zum Kino und der Kinogeschichte wiederholt in seine Filme eingeflochten, in Zitaten, Texten oder Geschichten. So erzählt er in Lisbon Story von einen Geräuschemacher und in dem Road-Movie Im Lauf der Zeit von einem, der Kinos rettet, indem er die Projektoren repariert.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem DFF – Deutsches Filminstitut und Filmmuseum, Frankfurt, der Wim Wenders Stiftung, Düsseldorf/Berlin, sowie freundlicher Unterstützung der Rainer Werner Fassbinder Foundation und des Bundesarchivs statt. Wirzeigen dieDeutschlandpremiere der in 4K restaurierten Fassung.
